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Grundstein für Top-Hotel gelegt

Bürgerpark soll ab Herbst 2013 erste Adresse für Kongressgäste und Touristen werden.

Von Martina Jurk, 22.04.2012.

Braunschweig. Der Grundstein für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel im Bürgerpark ist gelegt. Im Herbst 2013 sollen die ersten Gäste darin übernachten.

Außer einem Kran und einem Bagger ist auf dem 10 500 Quadratmeter großen Grundstück an der Nîmesstraße noch nicht viel zu sehen. Als im Januar die bauvorbereitenden Arbeiten begannen, waren die abgeholzten Bäume das erste sichtbare Zeichen für das Entstehen eines Kongresshotels, das Braunschweig bisher gefehlt habe. Darüber sind sich alle Beteiligten – Stadt, Investor bauwo Grundstücks AG Hannover, Betreiber Arcona und die Hotelgruppe Steigenberger – einig.
Was sich seit Januar getan hat, geschah unterirdisch: 220 Pfähle wurden 26 Meter tief in den Boden gerammt, Fundamente eingebracht, Entwässerungsgräben ausgehoben. Bis zur Fertigstellung werden rund 25 Millionen Euro verbaut. Das Hotel bietet 180 Zimmer und 17 Suiten, einen Wellness- und Fitnessbereich, einen Veranstaltungsort für bis zu 300 Personen in der ehemaligen denkmalgeschützten Maschinenhalle, Restaurants. Circa 80 Arbeitsplätze werden geschaffen. „Wir haben schon jede Menge Bewerbungen“, sagte Alexander Winter vom Betreiber Arcona bei der Grundsteinlegung. Im Herbst soll der Bewerbungsprozess beginnen.
Dass der Stadt „genau dieses Hotel in dieser Liga“ fehlt, machte Thomas Corinth von der Steigenberger-Gruppe deutlich: „Braunschweig ist eine Wissenschafts-, Industrie- und Forschungsstadt. Wenn Kongresse hier nicht stattfinden können, dann ist das nicht gut für die Stadt.“ Erste Buchungen gäbe es bereits für das neue Hotel, unter anderem für den Ärztekongress im Herbst nächsten Jahres.
Dass häufig Kongresse wegen fehlender Raum- und Unterbringungskapazitäten nicht in Braunschweig stattfinden konnten, „war bisher einer unserer Schwachpunkte“, sagte Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann. Deshalb sei das Projekt für die Stadt so wichtig, und auch für ihn persönlich sei es ein wichtiger Tag. „Projekte, die nicht so glatt laufen, sind die schönsten“, meinte Hoffmann. Er erinnerte daran, dass der Hotelbau vor einigen Jahren durch die Finanzkrise zu scheitern drohte.
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