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Grüne begrüßen Durchbruch bei der Schulsozialarbeit

Schulgebäude in der Braunschweiger Innenstadt (April 2018)
Bei der Ratssitzung am Dienstag (24.04.2018) kam es zu einem echten Durchbruch im Bereich der Jugendhilfe. Zu dem zentralen Thema „Kommunale Schulsozialarbeit“ hatte die Verwaltung einen ehrgeizigen Ausbauplan vorgelegt. Das vorhandene Personal soll in den nächsten Jahren (bis 2020) auf insgesamt 15 Stellen aufgestockt werden, um den dringendsten Bedarf abdecken zu können. In den zuständigen Fachausschüssen (Jugendhilfeausschuss, Finanz- und Personalausschuss, Schulausschuss) war die genannte Vorlage jeweils einstimmig (bei einer Enthaltung) beschlossen worden.
 
Dazu die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und der Grünen Ratsfraktion Dr. Elke Flake:

„Ein großer Meilenstein – es geht voran! Mit diesem Ausbauplan wird das „Rahmenkonzept Kommunale Schulsozialarbeit“ verlässlich umgesetzt. Solche Rahmenkonzepte machen ja nur Sinn, wenn sie nach der Erarbeitung nicht in der berühmten Schublade verschwinden. Wir freuen uns riesig, dass die Verwaltung dem einstimmigen Ratsbeschluss vom 26.09.2017 nun schneller als erhofft Taten folgen lässt. Schön, dass wir dazu mit unserem Ratsantrag den entscheidenden Anstoß geben konnten. Unser besonderer Dank gilt Dr. Andrea Hanke, die mit dem Ausbauplan eine ihrer letzten Amtshandlungen als Fachdezernentin vollzieht.

Bisher gibt es nur 1,5 Stellen in der Kommunalen Schulsozialarbeit. Durch einen Grünen Haushaltsantrag werden in diesem Jahr 3 weitere Stellen geschaffen. Mit der aktuellen Verwaltungsvorlage werden 10,5 zusätzliche Stellen eingerichtet – das klingt viel, wird aber den gestiegenen Bedarf nicht komplett befriedigen können. Eigentlich bräuchten wir eine Schulsozialarbeiterin / einen Schulsozialarbeiter für 150 Schülerinnen und Schüler. Wir schaffen jetzt lediglich eine Vollzeitstelle Schulsozialarbeit für 150 Schüler/innen mit besonderen Erschwernissen. Daher ist es sinnvoll und richtig, die Wirksamkeit des Maßnahmenpakets wie geplant auszuwerten und bei Bedarf weitere Schritte einzuleiten. Kein Kind soll verlorengehen!“

Kleine Ergänzung: Im Braunschweiger Rat wurde das positive Votum der Fachausschüsse gestern von sieben Fraktionen - SPD, CDU, Grünen, BIBS, Linken, FDP und P² - bestätigt. Lediglich die AfD stimmte dort aus rein ideologischen Gründen mit Nein.  

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Raphael Ohlms aus Westliches Ringgebiet | 26.04.2018 | 03:39  
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