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Großer Wunsch: E-Sport

Bei der dritten Jugendkonferenz können junge Braunschweiger wieder gegenüber der Politik formulieren, was ihnen auf den Nägeln brennt. Foto: Stadt

Bei der 3. Jugendkonferenz können junge Leute die Stadt mitgestalten.

Von Birgit Leute, 10.10.2015.

Braunschweig. E-Sport ist in und steht auch bei Jugendlichen in Braunschweig ganz hoch im Kurs. Bei der dritten Jugendkonferenz am kommenden Donnerstag (15. Oktober), 8.30 bis 18 Uhr, wird deshalb auch dieses Thema sicher mit Fachleuten, Politikern und Ratsmitgliedern diskutiert werden.

Konferenzort ist das Kinder- und Jugendzentrum „Östliches Ringgebiet“ in der Herzogin-Elisabeth-Straße 80a. Die Teilnehmer sind vom Unterricht befreit, auch eine Anmeldung ist noch möglich.
Bereits die beiden ersten beiden Jugendkonferenzen erwiesen sich als voller Erfolg. Rund 90 Jugendliche nahmen zum Beispiel im vergangenen Jahr teil. „Alle hatten am Ende das Gefühl, nicht mehr machtlos gegenüber der Politik zu sein, sonder ernst genommen zu werden“, sagt Kai Fricke vom Jugendring Braunschweig.
Veranstalter der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenzen sind die Jugendförderung sowie weiteren Kooperationspartner. Die Themenwahl liegt ganz in den Händen der 14- bis 21-jährigen Teilnehmer.
Auf der Internetseite www.jugendkonferenz-braunschweig.de können derzeit noch Themen gepostet und zur Abstimmung freigegeben werden. Außer einer Gelegenheit für E-Sport – eine Art Mannschafts-Onlinespiel – stehen auf der Themenwunschliste unter anderem auch ein Bolzplatz im Östlichen Ringgebiet und die Renovierung der Rollschuhbahn. Außerdem wünschen sich die Jugendlichen bessere Fahrradwege, die Einrichtung von Schließfächern an Schulen, mehr öffentliche Flächen für legale Graffitis und nach wie vor einen kostenlosen beziehungsweise verbilligten Nahverkehr für Schüler.
Der Stadtschülerrat hatte dieses Thema noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt, um auf der Jugendkonferenz weitere Unterstützer zu gewinnen. „Für fachliche Fragen stehen an dem Tag Fachexperten bereit, die die Jugendlichen beraten“, weist die städtische Jugendreferentin Monika Schlegel hin. Sie wünscht sich, dass sich möglichst viele Jugendlichen beteiligen. Bei der Befreiung vom Schulunterricht ist ihr Fachbereich behilflich.
Alle Infos unter www.jugendkonferenz-braunschweig.de .
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