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Glyphosat-Plagiat: Umweltinstitut München hat eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht

die Ungereimtheiten bei der Bewertung des Ackergifts Glyphosat ziehen immer weitere Kreise. Am Dienstag haben wir deshalb eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel eingereicht.

Der aktuelle Anlass war ein Gutachten des Plagiatsprüfers Dr. Stefan Weber, das bestätigt, dass das BfR wesentliche Teile seiner Bewertung der Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichters direkt aus dem Antrag der Herstellerfirma Monsanto abgeschrieben hat.

Das vernichtende Urteil des Gutachters: „Es ist offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen hat.“ Genau das wäre aber Aufgabe des Bundesinstituts gewesen.

Bereits im letzten Jahr waren weitere Verstöße gegen wissenschaftliche Standards bei der Bewertung von Glyphosat bekannt geworden. Wir fordern, dass die Skandale um das Wiederzulassungsverfahren von Glyphosat lückenlos aufgeklärt werden. BfR-Präsident Hensel muss seinen Hut nehmen, um den Weg für einen Neuanfang freizumachen.

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Der vorherige Text kam über den Newsletterverteiler des Umweltinstitutes München.


Siehe Bitte auch: 

Mehr Glyphosat auf unseren Feldern? Für Angela Merkel ist das kein Problem.
http://www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/poli...



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S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 15.10.2017 | 19:37  
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