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Glyphosat-Bewertung bei Monsanto abgeschrieben: Plagiatsvorwürfe gegen Bundesbehörde

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat wesentliche Teile seiner Bewertung des Ackergifts Glyphosat abgeschrieben – und zwar direkt aus dem Zulassungsantrag der Herstellerfirma Monsanto.

Glyphosat: Behörde schreibt Bewertung von Monsanto ab und die Behörden verfehlen ihren Auftrag.


Das berichten heute der britische Guardian und weitere Medien.

Seitenweise übernahm die Behörde Texte zur krebserzeugenden, fruchtbarkeitsschädigenden und DNA-schädigenden Wirkung von Glyphosat aus dem Antrag von Monsanto, statt diesen kritisch zu prüfen.

Trotzdem schrieb das Bundeslandwirtschaftsministerium an einen Bundestagsabgeordneten, dass der Bericht „nur die aus der Feder der Mitarbeiter des BfR stammende Bewertung“ enthält.
Das ist offensichtlich falsch. Entweder wusste die Bundesregierung selbst nicht, was das BfR tut oder sie hat bewusst gelogen.


Wir fordern jetzt harte Konsequenzen aus den Skandalen im Bewertungsverfahren:

BfR-Präsident Hensel muss seinen Hut nehmen – durch das Fehlverhalten seiner Behörde ist das Vertrauen in das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide schwer beschädigt worden.
Und Glyphosat? Muss endlich verboten werden – ein Stoff, der es nur mit faulen Tricks durch das Zulassungsverfahren schafft, hat auf unseren Äckern und Tellern nichts verloren!

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Der vorangegangene Text, kam über Newsletter Verteiler von dem "Umweltinstitut München". 
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