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Gleiches Recht für alle? Offener Brief an Staatsanwaltschaft Braunschweig 27.04.2017

Sehr geehrte Frau XXXXX

Leider komme ich nicht umhin Ihnen mein Unverständnis gegenüber unserer unterschiedlichen Auffassung des Grundgesetzes mitzuteilen.
Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren dass das Grundgesetz geschrieben wurde weil es sich gut anhört und dem normalen Bürger vermittelt er sei ein gleichwertiger Teil in der Gesellschaft. Dieses Gefühl hält der Realität aber nur solange Stand bis es an einem Punkt kommt an dem es sich messen und somit auch beurteilen lässt.
Dieser Punkt trat bei mir am 12.02.2015 in der Polizeistation Sickte ein indem meine Unerfahrenheit und meinem Glauben an das Grundgesetz ins Wanken gerieten.
Anstatt die Beamtin mich darüber aufgeklärt hätte, dass bei einem on-line Delikt die Zeit eine wichtige Rolle einnimmt und ich mich lieber gleich an die Staatsanwaltschaft wenden solle hielt Sie vorher noch Rücksprache mit einem Beamten aus Wolfenbüttel um die Anzeige dann doch auf mein Drängen hin ein zu leiteten, was natürlich viel zu Spät war. Auch folgende Anzeigen verliefen im Sand.
Diese ganzen Spielchen über einen Zeitraum von 2Jahren öffneten mir die Augen wie es mit unserer Republik und dem damit verknüpften Grundrechten bestellt ist, es ist ein Politikum was da ablief, mit mir als Mensch hatte das ganze nichts zu tun.
Gut, das hab ich nun begriffen, nur wenn ein Chefredakteur Armin Maus schon Spielregeln für das Internet fordert und ein Bürgermeister Thomas Pink sich über Hassbeiträge, Beleidigungen und Bedrohungen in verschiedenen Blogs erregt, dann kann ich nicht verstehen warum die Braunschweiger-Zeitung nicht mit gutem Beispiel voran geht und seinen Laden aufräumt. Denn genau dieser Hass, diese Beleidigungen sind mir seit Anfang 2015 auf der BZ on-line Plattform entgegengebracht worden unter den Augen seiner Moderatoren in einer Heftigkeit das sogar andere User dafür Unverständnis signalisierten und mir anrieten Anzeige zu erstatten.
Aber ich denke das Thema war zu der Zeit noch zu Brisant als das auch nur irgendjemand, Politik, Polizei, Staatsanwalt oder Presse sich auf einen Kurs festlegen konnte.
Heutzutage wäre das sicherlich einfacher nachdem mehrere Politiker Forderungen nach kontrollierter Einreise, Grenzsicherung, Hotspots, Rückführung, Differenzierung der Personen und Grundlagen des Flüchtlingsstroms u.s.w. von sich gaben, oder sollten diese Forderungen ein anderes Gewicht haben als die, die wir im gleichen Wortlaut vor 2 Jahren stellten und deswegen als Nazis beschimpft wurden. Speziell meine Person, weil ich als einziger von der Bragida in BZ on-line Stellung bezog.
Oder könnte es jetzt im Umkehrschluss bedeuten das ich jene kritischen Politiker nun auch als Nazi, brauner Sumpf oder Dumpfschwätzer bezeichnen darf?
Sicherlich nicht, erstens weil es nicht meine Art ist, zweitens weil Sie es nicht sind, sondern es sind die ersten die offen zeigen das Sie in der Lage sind realistisch zu denken.
So ändern sich die Zeiten und dabei will ich es mal belassen, es aber nicht vergessen geschweige denn aufgeben.
In Hoffnung auf gleiches Recht für alle verbleibe ich mfG hjh

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