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Gewerbeflächen erfolgreich vermarktet

Tiefpreisaktion der Wirtschaftsförderung im Gewerbegebiet „Rautheim Nord“ – Weitere Ansiedlungen am Flughafen

Von Martina Jurk

Braunschweig. Bei der Vermarktung städtischer Gewerbeflächen hatte die Stadt mit einer befristeten Tiefpreisaktion im Gewerbegebiet „Rautheim-Nord“ Erfolg. 13 Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 55 000 Quadratmetern wurden innerhalb von fünf Monaten verkauft.

„Es gibt noch sieben weitere Interessenten“, sagte Joachim Roth, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH, die die Aktion initiiert hatte. Vom 1. Oktober 2008 bis 28. Februar 2009 war der Quadratmeterpreis für ein voll erschlossenes Grundstück von 27,80 Euro auf 14,50 Euro gesenkt worden. Die Gewerbeflächenvorsorge für Unternehmen sei ein wesentliches Instrumentarium der Wirtschaftsförderung, so Roth. Ortsansässigen Unternehmen soll für Erweiterungs- und/oder Verlagerungsabsichten, Existenzgründern und ansiedlungswilligen neuen Unternehmen geeignete, baureife Flächen mit angemessener Infrastruktur zu konkurrenzfähigen Preisen zur Verfügung gestellt werden.
In der Hauptsache kleinere und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe werden sich in Rautheim-Nord ansiedeln. Kleinere Grundstückszuschnitte bieten sich dafür an. Neu ansiedeln werden sich die Neuerkeröder Stiftungen mit 120 Behinderten-Werkstättenplätzen. 180 dieser Plätze sollen es später einmal werden. Das Gewerbegebiet sichert 380 Arbeitsplätze, 65 neue sind zu erwarten, weitere 45 Arbeitsplätze durch Expansion der Betriebe.
Ein anderes Gewerbegebiet speziell geeignet für Unternehmen der Verkehrstechnik entsteht im Bereich des Forschungsflughafens. Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt (ZLR) mit drei Instituten sowie das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) mit sieben Instituten werden sich auf einer Fläche von insgesamt gut drei Hektar am Forschungsflughafen ansiedeln.
Das ZLR wird mit den Investitionen voraussichtlich noch Ende 2009 und das NFF ab Mitte 2010 beginnen. „Die hohe Forschungsdichte begünstigt die fachübergreifende Vernetzung und den Technologietransfer zwischen Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft und ist somit ein entscheidender Standortvorteil“, betonte Roth.
Zurzeit werden folgende Gewerbegebiete vermarktet: Industriegebiet „Hansestraße-West“ mit einer Gesamtfläche von 117,4 Hektar, von denen 18 Hektar noch verfügbar sind; Interkommunales Gewerbegebiet „Waller See“ – Gifhorner Teil (25,4/19 Hektar), Braunschweiger Teil (38/15,3 Hektar); Rautheim-Nord (20,7/7,3 Hektar).
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