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Geschäft geht gleich weiter

Verkaufsoffener Sonntag am 3. Januar

Von Marion Korth, 30.12.2009

Braunschweig. Schluss mit Weihnachten – aber nicht ganz. Der Weihnachtsmarkt ging gestern zwar zuende, aber das Weihnachtsgeschäft soll mit einem verkaufsoffenen Sonntag noch verlängert werden.

Andere Städte wie Berlin, Hameln oder Gifhorn haben es vorgemacht und gleich den 27. Dezember zum verkaufsoffenen Sonntag erklärt. In Braunschweig wird es der 3. Januar sein. „Wir wollen das ausprobieren. Viele Leute haben freie Tage, und wir sind der Meinung: Braunschweig sollte den Kunden ein Erlebnis bieten“, meint Volkmar von Carolath, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt. Schon die vergangenen Tage hätten gezeigt, wie sehr es die Menschen in die Stadt zieht. Auffallend sei, dass besonders viele Familien durch die Geschäfte bummeln. „Mehr als in der Vorweihnachtszeit“, meint Carolath.
Trotz Krise blieb der Handel vom großen Umsatzeinbruch verschont. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir unter dem Strich das Vorjahresergebnis erreichen“, sagt Volkmar von Carolath.Aber selbst wenn das nicht ganz gelingen sollte: „Wir können trotzdem zufrieden sein.“ Die Stadt sei sehr gut besucht worden; in der Vorweihnachtszeit, aber auch in den vergangenen Tagen. Aktionen wie der bevorstehende verkaufsoffene Sonntag, an dem die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben werden, sieht Carolath als „Investition in die Zukunft“. „Es geht nicht darum, von Rekord zu Rekord zu kommen, sondern die Position Braunschweigs zu stärken und auszubauen – und dazu gehört auch der Spaß“, erläutert er. Für den soll unter anderem der Rodelberg auf dem Platz der Deutschen Einheit sorgen. Der Schnee dafür soll bereits am Freitag aus Braunlage angeliefert werden. Ob sich der weihnachtsnahe Termin für den ersten verkaufsoffenen Sonntag im Jahr 2010 bewährt, muss sich erst noch zeigen. „Gleich hinterher werden wir uns zusammensetzen und dann beginnt die Planung für 2011.“
Auch für Stefan Franz, den Vorsitzenden der Schaustellerveranstaltungsgesellschaft mbH, „ist nach dem Markt vor dem Markt“. Die Buden sind gerade erst abgebaut, da werden schon wieder neue Ideen ausgebrütet. „Aber verraten darf ich noch nichts“, sagt Franz. Die Neuerung dieses Jahres, der Burggraben, habe sich als Treffpunkt außerhalb des Gewühls etabliert. „Das führen wir fort“, sagt er.
Der Umsatz auf dem Weihnachtsmarkt blieb nach seinen Angaben knapp unter Vorjahresniveau. 900 000 Besucher seien angepeilt gewesen, aber es waren wohl etwas weniger. Gezählt werde zu bestimmten Zeiten nach einem festgelegten Quadratmeterschlüssel, um den Überblick zu behalten. Zufrieden sind die Beteiligten trotzdem, denn der Vergleich mit dem vorangegangenen Markt hinkt von vornherein, weil der bei besten Wetterbedingungen außergewöhnlich gut gelaufen sei.
Ideal aus Sicht der Marktbeschicker sind minus fünf bis plus fünf Grad, dazu Sonne. In diesem Jahr war es erst etwas zu warm für Glühwein, dann zu frostig, um lange an den Buden zu stehen. „Aber wir sind trotzdem zufrieden“, betont Franz.
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