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Für den Winter gerüstet

Stegemann: Winterdienst hat Priorität – deutliche Verbesserungen.

Braunschweig (j), 30.11.2011.

„Die Stadt Braunschweig ist für den kommenden Winter bestens gerüstet“, verspricht der für den Winterdienst verantwortliche Dezernent Ulrich Stegemann.

„Wir werden wie im vergangenen Jahr den Winterdienst zentral steuern, intensiv beobachten und bei Beschwerden sofort reagieren“, so der Dezernent. Erneut werde er sich bei Schnee und Eis täglich persönlich berichten lassen und, wenn nötig, einschreiten. „Der Winterdienst hat in den kommenden Wochen Priorität.“ Ein neues Plakat weist auf die Winterdienstpflichten der Anwohner hin. Die wichtigsten Informationen stehen auf einem Flyer.
Im vergangenen Jahr habe sich die Qualität des Winterdienstes im Vergleich zu den Vorjahren dank der besseren Koordinierung und Klärung von Zuständigkeiten von Stadtverwaltung, Alba Braunschweig und privaten Dienstleistern einerseits, sowie einer dank intensiver Öffentlichkeitsarbeit größeren Sensibilität der Hauseigentümer für die Räumung auf Gehwegen andererseits, deutlich verbessert. Weitere Verbesserungen würden im Dezember den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden, so Stegemann.
Zu den wichtigsten Verbesserungen zum Winterdienst auf Straßen gehöre der Vorschlag, dass die Fahrbahnen auf Hauptverkehrs- und Wohnsammelstraßen künftig weitestgehend von Schnee geräumt würden.
Etwa 15 Straßen seien zusätzlich oder mit höherer Priorität aufgenommen worden, erklärt Alba-Geschäftsführer Andreas Gérard. „Braunschweig bietet einen ambitionierten, im Vergleich mit anderen Kommunen hohen Standard“, so Gérard. Dies betreffe etwa die höhere Priorität des Winterdienstes auf wichtigen Radwegeverbindungen. Die Stadt habe zudem Alba beauftragt, sich weit über den saisonalen Bedarf hinaus mit Streusalz einzudecken. Die am Standort Frankfurter Straße eingelagerte Salzmenge wurde im laufenden Jahr mehr als verdoppelt.
Ob wie im vergangenen Jahr bei extremem Glatteis ausnahmsweise Salz auch auf den Gehwegen gestreut wird, sei noch nicht entschieden, so Stegemann. „Der Salzeinsatz auf Geh- und Radwegen ist vor allem wegen Schäden an Straßenbäumen sehr umstritten. In diesem Jahr ist es an zahlreichen Straßenbäumen zu solchen Schäden als Folge des Salzeinsatzes auf Radwegen gekommen. Die Verwaltung wird die Gremien entscheiden lassen, ob weiterhin Salz beim Winterdienst auf Geh- und Radwegen eingesetzt werden soll.“
Stegemann verdeutlichte noch einmal, dass für das Räumen und Streuen auf den Gehwegen immer der Eigentümer des angrenzenden Grundstücks verantwortlich sei. Ein ausreichender Randstreifen mit einer Breite von mindestens 1,50 Metern müsse geräumt und gestreut werden. Insbesondere bei anhaltendem Schneefall müsse das Schneeschippen und Streuen in angemessenen Zeitabständen wiederholt werden. Eine Sicherungspflicht besteht nach jedem Schneefall und bei Glätte werktags von 7 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags von 8 bis 22 Uhr. Zum Streuen sollten nur abstumpfende Mittel wie Splitt oder Sand verwendet werden. Auftaumittel dürften nur auf Treppen und Rampen eingesetzt werden.
Für Straßen gelte anderes, so Gérard. Während Gehwege beziehungsweise kombinierte Geh- und Radwege im Hinblick auf die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern umgehend geräumt werden müssten, würden die Straßen nach Priorität geräumt. Nebenstraßen werden nur in besonders kritischen Situationen mit Schneehöhen, die eine Befahrbarkeit der Straße mit handelsüblichen Pkw mit Winterreifen nicht mehr zulassen, geräumt, und Feuerwehr, Polizei oder Rettungswagen an der Durchfahrt gehindert sind.
Unter einer Hotline können Bürger möglichst schnell über Probleme berichten – egal um welche Flächen es geht und wer dafür zuständig ist. Unter 4 70 33 44 werden vom Bürgertelefon montags bis donnerstags von 7 bis 16.30 Uhr, freitags bis 15.30 Uhr, bei schwerem Winterwetter von 7 bis 18 Uhr Hinweise angenommen. Bei extremer Wetterlage ist die Hotline zudem auch an Wochenenden von 10 bis 14 Uhr besetzt.
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