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Experte vor Ort in Nepal

Unfallfachmann aus Braunschweig besichtigt Stelle des Flugunglücks

Von Ingeborg Obi-Preuß

Braunschweig (obi/anh). Beim Flugzeugunglück am Mittwoch in Nepal sind 18 Menschen ums Leben gekommen, aller Wahrscheinlichkeit ist ein Braunschweiger Ehepaar unter den Opfern.

„Man muss davon ausgehen, dass sie unter den Toten sind“, sagte Klaus Büttner von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) gestern. Ein Unfallfachmann aus Braunschweig sei jetzt vor Ort. Weil deutsche Staatsbürger betroffen sind, habe die BFU aufgrund internationaler Vereinbarungen das Recht, die Unfallstelle zu besichtigen, erläuterte Büttner.
Auch die Polizei in Braunschweig wurde vom Auswärtigen Amt um Hilfe gebeten. „Zur möglichen Identifizierung haben wir Gegenstände und Material aus der Wohnung des Ehepaares geholt und zum Bundeskriminalamt geschickt“, erklärte Polizeisprecher Wolfgang Klages. Dort werde jetzt die DNA (Erbinformation) bestimmt und an die Behörden in Nepal weitergeleitet.
Ein zweimotoriges Propellerflugzeug der Yeti Airlines war Mittwoch in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu gestartet und 150 Kilometer entfernt auf dem Flughafen Lukla verunglückt. Unter den 18 Opfern sind zwölf Deutsche. Nur der Pilot überlebte schwer verletzt.
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