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Einwohnerzahl gestiegen

Mehr als eine Viertelmillionen Menschen in Braunschweig gemeldet.

Braunschweig (leu). 11.01.2012

Erstmals seit 1997 hat Braunschweig wieder eine Viertelmillion Einwohner. Wie das städtische Melderegister ergab, stieg im vergangenen Jahr die Zahl um 1443 auf 250 310 Einwohner.

„Damit hat Braunschweig nicht nur im achten Jahr in Folge einen Zuwachs zu verzeichnen, sondern wächst nun schon im dritten Jahr hintereinander um weit mehr als 1000 Einwohner. Das ist eine fantastische Nachricht für den Standort Braunschweig“, sagte Finanzdezernent Ulrich Stegemann, der auch für die Stadtentwicklung zuständig ist.
Seit 2004 wächst die Stadt stetig: 2009 betrug der Zuwachs 1399, 2010 1433, nun noch einmal leicht mehr.
„Dass die Stadt jetzt wieder eine Viertelmillion Einwohner hat, unterstreicht den Attraktivitätsgewinn, den Braunschweig in den vergangenen Jahren insbesondere für junge Familien erfahren hat.“ Dazu gehörten neben dem Ausbau der Kinderbetreuung, der Abschaffung der Kindergartengebühren und der großen Ausgaben für Schulsanierung auch die Ausweisung von Bauland. Mit weiteren Bauplätzen in Lammer Busch-Ost und dem neuen Baugebiet Roselies seien in diesem Jahr 160 neue städtische Bauplätze am Start.
Nachdem die Wanderungsgewinne – also das Ergebnis aus Zu- und Wegzügen – in den vergangenen Jahren nach und nach gestiegen waren (2008: 866, 2009: 2014, 2010: 1966), hat sich die Zahl jetzt noch einmal deutlich erhöht.
Stegemann vermutet als Gründe auch den doppelten Abiturjahrgang und der Wegfall der Wehrpflicht. „Die Studentenzahlen sind dadurch gestiegen. Aber auch Studenten kommen natürlich nur, wenn neben der Universität auch das Drumherum stimmt.“
Der Wanderungsgewinn glich erneut Geburtenrückgang und Sterbefälle aus. Die Zahl der Geburten lag etwas niedriger als im Vorjahr (2157, 2010: 2227), auch die Zahl der Sterbefälle sank leicht (2770, 2010: 2815). Stegemann wies darauf hin, dass Braunschweig noch vor rund zehn Jahren wegen des Bevölkerungsrückgangs in den 90er Jahren als schrumpfende Stadt galt. Damals hätte es Wanderungsverluste von mehr als 1000 Einwohnern jährlich gegeben.
„Kürzlich hat der Landesbetrieb einen Zuwachs von fünf Prozent bis 2030 prognostiziert. Gute Aussichten, die andere nicht haben“, so der Finanzdezernent. Steigende Einwohnerzahlen bedeuteten Wohlstand und Zukunftsperspektiven für eine Stadt, insbesondere mit Blick auf die Zuweisungen aus dem Finanzausgleich, die die Stadt für jeden Einwohner erhält. „Braunschweigs Vorzüge sprechen sich überregional zunehmend herum. Wir wollen, dass Braunschweig auch in Zukunft eine Stadt ist, die den Menschen hohe Lebensqualität bietet“, betonte Stegemann.
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