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Eine gute Idee hat einiges ins Rollen gebracht

Fachmesse „Mobil mit Handicap“ vom 30. Oktober bis 2. November

Von Marion Korth

Braunschweig. Mit seiner Idee, die Messe „Mobil mit Handicap“ zu veranstalten, hat Rolf Henke, Verkaufsleiter im Autohaus Holzberg, einiges ins Rollen gebracht. „Das ist sehr gut angenommen worden“, freut er sich. Das bezieht sich auf die Zahl der Besucher und das Interesse der Aussteller.

In diesem Jahr findet die Fachmesse vom 30. Oktober bis zum 2. November statt. Neue Stände werden hinzukommen. „Aber die Zielsetzung ist geblieben“, betont Henke. Ihm geht es darum, Menschen mit einer körperlichen Einschränkung die vielen Möglichkeiten aufzuzeigen, mobil zu bleiben. Doch dies ist nur ein Baustein für mehr Lebensqualität im Alltag. Mit zahlreichen Partnern – vom Pflegedienst über Sanitätshäuser, Krankenkassen, Apotheken bis hin zu Selbsthilfegruppen und Behindertenverbänden – ist mit der Messe ein breit angelegtes Informationsforum geschaffen worden.
Informationen gebündelt
„Es gibt Hilfen, aber um sich darüber zu informieren, muss man viele Stationen anlaufen“, sagt Henke. Dies hatte er ändern wollen und dafür bei Holzberg an der Hamburger Straße ideale Möglichkeiten gefunden. „Wir sind eines der wenigen Autohäuser mit rollstuhlgerechten Eingängen und behindertengerechter Toilette“, sagt er. Ein guter Ort also, um die vielen Angebote und Anlaufstellen gebündelt vorzustellen, so wie es bei „Mobil mit Handicap“ geschieht.
Dazu wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten mit Sportvorführungen wie Rollstuhl-Boccia oder -Tischtennis, dazu gibt es einen Reitsimulator und Rollstuhlparcours. Am Donnerstag (30. Oktober) ist ab 17 Uhr ein Fachvortrag zum Thema Schlaganfall geplant, am Freitag einer über Notfallmedizin, und am Sonnabend (ab 14 Uhr) wird der Schwerpunkt „Mobil mit Handicap“ aus medizinischer und psychologischer Sicht beleuchtet.
Ergänzend dazu macht der TÜV Nord mit seinem Handicapcar am Sonnabend und Sonntag Station bei Holzberg. In diesem Spezialfahrzeug können zum Beispiel die verbliebene Arm- oder Beinkraft gemessen werden. Wer sich nach Unfall oder Krankheit trotz körperlicher Einschränkung wieder hinter das Steuer setzen möchte, muss dazu seine Fähigkeit unter Beweis stellen. Dafür erstellt der TÜV-Gutachten, um die Fahrerlaubnis zu erhalten. Danach ist so ziemlich alles möglich, um ein Auto an die speziellen Bedürfnisse seines Fahrers anzupassen. „Da gibt es zum Beispiel Links- oder Rechtsgas auf Knopfdruck oder absenkbare Heckklappen“, zählt Henke auf. Auch gebrauchte Fahrzeuge lassen sich oft entsprechend umbauen. Aber darüber hinaus gebe es noch viele weitere Dinge, um das Lebensumfeld einfacher zu gestalten, ob das nun ein Elektromobil oder der Treppenlift in der Wohnung ist.
Podiumsdiskussion
Zum Abschluss der Fachmesse werden am Sonntag (2. November) ab 13 Uhr SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann, CDU-Landtagsabgeordnete Heidemarie Mundlos, Heinz Kaiser (Behindertenbeirat Stadt Braunschweig) und Hans Golmann (Verein Ambet) über „Betreutes Wohnen – Top oder Flop?“ diskutieren.
Das komplette Programm sowie weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter: www.holzberg-handicap.de .
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