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„Einbindung von Flüchtlingen wird ein Thema“

Jasmin Salgmann, Moritz, Monika Schlegel, Norbert Winkler (Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie) und die neue Sozialdezernentin Andrea Hanke (v.l.) am pädagogischen Kletterpark des Fibs-Feriencamps „Zweistromland“. Foto: Agentur T.A.

Die neue Sozialdezernentin Andrea Hanke besuchte „Zweistromland“ in Gliesmarode – Positives Resümee des städtischen Ferienprogramms.

Von Birgit Leute, 02.09.2015.

Braunschweig. Ein Griff und Moritz hat sich den Helm aufgestülpt. Der Elfjährige ist nur eines von 175 Kindern, die an diesem Tag das „Zweistromland“ bevölkern.

Das Camp in Gliesmarode war im diesjährigen städtischen Ferienprogramm Fibs (Ferien in Braunschweig) wieder eines der erfolgreichsten Angebote.

Kopf und Körper

„Wir haben in diesem Jahr noch stärker auf eine Mischung aus Kopfgeschichten und Bewegung gesetzt“, fasst Fibs-Koordinator Andreas Zimpel zusammen. Was wird zum Beispiel in den hiesigen Instituten erforscht? Dieser Frage konnten die Kinder unter anderem im Helmholtz-Institut für Infektionsforschung, der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt und im Botanischen Garten der TU nachgehen. Kunst und Kultur standen dagegen bei Terminen in den örtlichen Museen und im Figurentheater Fadenschein auf dem Programm.

Flüchtlinge mit einbinden

„Darüber hinaus bleibt Bewegung ein wichtiges Thema, die Integration von Kindern mit Handicap und künftig ganz sicher auch die Einbindung von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien“, sagt Norbert Winkler, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.
In dieser Hinsicht ist das Zweistromland eines der Aushängeschilder von Fibs. In einem pädagogischen Klettergarten lernten die kleinen Teilnehmer zum Beispiel, Bewegungen zu koordinieren, Abläufe untereinander abzusprechen und sich auf den anderen zu verlassen. Genauso wichtig: Das gemeinsame Mittagessen: „Jugendliche kennen das gar nicht mehr“ beobachtet Monika Schlegel, Jugendreferentin beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familie immer wieder und findet es wichtig, dass im „Zweistromland“ wieder regelmäßige Essenszeiten und der eine odere andere Handgriff im Kochzelt eingeübt werden.

Kürzere Warteschlangen

Gut angekommen, so Andreas Zimpel sei in diesem Jahr auch die Möglichkeit, sich online anzumelden, „was die Warteschlangen vor dem Fachbereich deutlich verkürzte“. Sozialdezernentin Andrea Hanke, seit Ende 2014 im Amt und deshalb noch Neuling im Camp, zeigte sich bei ihrem Rundgang begeistert. „„Ich bedaure, dass ich kein Kind mehr bin und hier mitmachen darf.“
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