Anzeige

Ein Krampf mit dem Wahlkampf

Auf in den Kampf, koste es was es wolle.
4. August 2017, 17:30, pünktlich erreiche ich den Salzgittersee, der Parkplatz ist schon gut gefüllt, alle laufen rum in Erwartung auf den großen Meister Sigmar Gabriel.
Damit er und seine Helferlein auch gut durch die Menge kommen wurde im Vorfeld schon mal grob durchgewischt. Einige Besucher wurde gleich mal vorsorglich ein Platzverweis ausgesprochen, die schienen dem Staatsschutz wohl gut bekannt gewesen sein, GottseiDank war der Platz gut gesichert durch Polizeibeamte, ziviler Sicherheitsdienst und dem Personenschutz für die Stars des Tages.
Neben der Menge stand dort noch ein LKW beladen mit Wahlwerbeplakaten, die dann Bündelweise durch die Gegend geschleppt wurden. Es war sehr ruhig und gesittet als der von allen erwartete ankam und durch die Reihen ging um im gut gefüllte Zelt seine Beschwörungsformeln runter zu beten.
So weit so gut,,,, ich machte mein kleines Transparent sichtbar, stand draußen und hing meinen Gedanken nach.
Warum in aller Welt wird für ein wenig blabla solch ein Aufwand betrieben?
Wäre es nicht einfacher, und vor allem weitaus billiger wenn Herr Gabriel sich beim NDR vor's Mikrofon und seine Genossen zum Sendetermin vor ihrem Volksempfänger gesetzt hätten, ich denke JA.
Gegen wem oder was kämpft man in einem Wahlkampf wenn das Publikum ausgesucht und eventuelle Oppositionelle Platzverweis bekamen. Bei der geringen Anzahl von Andersdenkenden Bürgern konnte ich keine Gefährdung (außer ein paar Trillerpfeifen) erkennen.
Mein Plakat wurde gut angenommen (Text: Das Pack schlägt zurück, am 24. September gibt es nur eine Alternative) gelesen, belächelt und einige haben sich mit mir sogar darüber unterhalten.
Mir wurde dann klar das mit Kampf eigentlich nur das Buffet und der Getränkestand gemeint sein kann, denn seine eigene Gefolgschaft braucht man nicht zu überzeugen wenn sie sowieso schon hörig sind.
Jedenfalls kam ich mit meinen Gedanken am Ende zur BRAGIDA, mir fiel auf, wenn das Versammlungsrecht wirklich für alle gleich ausgelegt ist, warum wurden bei der SPD alle die eventuell stören könnten (es wurden Platzverbote ohne Begründung ausgesprochen) entfernt während sie bei BRAGIDA (gefühlt) herangekarrt und auch bei Störungen nicht entfernt wurden, sondern UNS noch anriet nicht Verhaltensauffällig zu werden.
Jetzt weiß ich auch warum Jura studiert werden muss, ein Normalo blickt da beim besten Willen nicht durch.
Jetzt komme ich nochmal zu den Kosten.
Wenn BRAGIDA drei Polizeibeamte hätte, die den Störern und Gefährdern von Beginn an beibringt wie man sich auf einer Versammlung zu verhalten hat, bei nichtbeachten einen Platzverweis aussprechen würde, dann gingen die Kosten im normalen Dienst mit ein. Also sind meiner Ansicht nach die Preistreiber Ordnungsamt, Polizei, eventuell einige Stadträte und die nicht Einhaltung von Gesetzen.
Man lernt doch nie aus..... doch ich hoffe mein Gelerntes bald in der Praxis anwenden zu können
mfG hjh
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.