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Ein Kilo Kokain entdeckt

Vier Männer in Untersuchungshaft – Vorwurf: Rauschgiftschmuggel.

15.08.2010

Braunschweig (mak). Der Braunschweiger Polizei ist eine Bande von Rauschgiftschmugglern ins Netz gegangen. Drei Männer aus Braunschweig sowie einer aus Goslar im Alter zwischen 40 und 43 Jahren sitzen bereits seit Juni in Untersuchungshaft.

Seit März hatte die Polizei ermittelt. Ein Mann war von Costa Rica über Madrid nach Berlin geflogen und am Flughafen von einem Braunschweiger abgeholt worden. Im Gepäck entdeckten die Beamten ein Kilo Kokain mit einem hohen Reinheitswert von 65 Prozent. „Das hätte noch gestreckt werden können“, sagte Joachim Grande, Pressesprecher der Braunschweiger Polizei. Der Straßenwert des Rauschgiftes dürfte rund 60 000 Euro betragen. Das Kokain sei so gut eingepackt gewesen, dass weder Scanneralarm ausgelöst worden war, noch Drogenspürhunde etwas bemerkt hätten. „Ein Kilo ist für Braunschweig sehr viel“, sagte Grande. Die Ware sei für den hiesigen Markt bestimmt gewesen, ein Teil sollte aber wohl noch ins europäische Ausland weiterverkauft werden.
Drei der Männer schweigen bislang zu dem Vorwurf, bandenmäßig Rauschgift in nicht geringer Menge geschmuggelt zu haben.
Die vier Tatverdächtigen hätten sich in der Haft, die sie wegen anderer Delikte verbüßten, kennengelernt und offenbar später wieder zusammengefunden.
Sie selbst seien nicht süchtig, sondern ausschließlich aus finanziellen Interessen in den Drogenschmuggel eingestiegen. Entsprechende Stempel in den Pässen würden zeigen, dass es seit Oktober vergangenen Jahres mehrere Flüge nach Costa Rica, Peru oder auch Ecuador gegeben hat. „Sicher nicht, um dort Urlaub zu machen“, meint Grande.
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