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„Die Krise ist noch nicht vorbei“

Landessparkasse mit Ergebnis 2009 zufrieden – 13,4 Millionen Euro Gewinn – Mehr Kunden.

Von Martina Jurk, 30.05.10

Braunschweig. Seit 2008 ist die Braunschweigische Landessparkasse am Markt. Die Bilanz 2009: Die Akzeptanz bei den Menschen steigt. In Zahlen ausgedrückt sind das 200 Kunden mehr als im Vorjahr und damit insgesamt 11 108.

„Wir sind zufrieden“, sagte Vorstandsvorsitzender Christoph Schulz bei der Bilanzpressekonferenz. Im demografisch schrumpfenden Markt Kunden hinzuzugewinnen, sei bemerkenswert. Wachstum meldet die Landessparkasse beim Neukreditgeschäft (um 42 Millionen Euro), bei den Einlagen, den Privatgirokonten, bei Erlösen und Beständen, bei Passiv- und Aktivgeschäft. „Von Kreditklemme kann keine Rede sein“, bilanzierte Schulz.
Zum 31. Dezember 2009 konnte ein Zinsüberschuss von 133,6 Millionen Euro, das sind 16,1 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, verbucht werden. Vom Betriebsergebnis in Höhe von 32,2 Millionen Euro wurden 18,8 Millionen Euro für die Risikovorsorge veranschlagt, um angesichts der unsicheren Gesamtwirtschaftslage gegen mögliche Wertberichtigungen gewappnet zu sein. „Die Krise ist noch nicht vorbei“, betonte Christoph Schulz. Am Ende steht damit ein immer noch respektables Betriebsergebnis von 13,4 Millionen Euro auf der Habenseite.
Die Zahl der Mitarbeiter und Auszubildenden wurde und wird weiter erhöht, das Wachstum in der Fläche (Niederlassungen) vorangetrieben. „4,8 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in den Umbau, die Sanierung und Renovierung des Niederlassungsnetzes investiert“, hob Vorstandmitglied Carsten Hüncken hervor.
Zulauf habe der Landessparkasse ihr „einzigartiges Beratungssystem“ gebracht: Das auf den Kunden individuell zugeschnittene Sparkassen-Finanzkonzept, nannte Vorstand Kurt Gliwitzky einen Schlüssel zum Erfolg. Insgesamt seien 32 000 Beratungsgespräche geführt worden.
Die Vorteile der Sparkasse für die Menschen lägen deutlich auf der Hand, meinte Christoph Schulz. Sie biete die Nähe zum Kunden, Leistungen für alle, keine Kundengruppe werde ausgegrenzt, und sie sei mit ihrer Produktpalette ein „Vollsortimenter“. Als Unternehmen der Nord/LB könne sie aber gleichzeitig auch die Bankprodukte anbieten. Das Bekenntnis zur Regionalität und die Daseinsvorsorge seien die typischen Merkmale einer Sparkasse. „Das Sparkassenbuch erlebt eine riesige Renaissance“, betonte Schulz. Rund 200 000 Sparbücher werden bei der Landessparkasse geführt.
Zu den Auswirkungen der Finanz- und Bankenkrise bemerkte Christoph Schulz, dass die Nord/LB keine staatliche Unterstützung in Anspruch genommen habe. „Wir sind besser als andere Banken davongekommen, weil wir nicht in Wertpapiere investiert haben, sondern in echte Kunden.“
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