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Die Alternativlosigkeit der Sprungliebigkeit

Viel ist passiert, in den langen Jahren der Alternativlosigkeit des eingeschlagenen Weges. Getrieben von ökonomischen Betrachtungsweisen der Misanthropen hat sich unsere politische Führungsriege schon lange von der realen Welt in eine, von Mathematischen Formeln und Ableitungen geprägten, alternative Welt zurückgezogen. Modern und alternativlos ist, was entschieden wurde. Nicht umsonst wurde unsere politische Führungsriege ja vom Volk ins Management des Landes gewählt. „Ich habe das schon lange gut gemacht, und ich werde es auch die kommenden 4 Jahre gut machen, wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken“ hieß es sinngemäß protokolliert in einem der vielen Werbespots unserer geliebten, alternativlosen Muddi der Nation.
Doch gab es da auch noch die anderen. Die, die ganz offensiv mit klarem Sachverstand als Hauptrivale zur besetzenden Position versuchten, erfolgreich bei der antretenden Wahlmannschaft zu punkten. In einer Leistungsbeurteilung diesbezüglich könnte man nun formulieren:

“Sie haben sich stets bemüht, ihr gesetztes Ziel zu erreichen“ (Kommentare zur Weiterführung des Gedankens sind gern gesehen)

Und nun sollte man denken, dass mit der folgenden rot-schwarzen Einigung auf eine große Koalition auch wieder eine gewisse Planliebigkeit und Durchblickigkeit als Alternative in die politische Führungsebene eingezogen ist.
Doch weit gefehlt. Aus welchem Grund auch immer, Theorien dazu gibt es ja viele, ist die Planliebigkeit und Durchblickigkeit der Alternativlosigkeit des eingeschlagenen Weges gewichen.
Große Themen wie NSA Abhörskandal werden medienwirksam langsam nach und nach reduziert, bis es nur noch wenige Verschwörungstheoretiker gibt, die an diesem Thema festhalten. Abstimmungen zu gesetzlichen Vorgängen wie „Fracking“ werden auf die alternativlosen Zeiten der Fußball-WM geschoben. Also alles wie immer.

Getreu dem Motto: Wo kein Ankläger – da kein Angeklagter.

Doch wo sind sie eigentlich hin? Die Planer und Durchblicker? Es scheint so zu sein wie mit dem Euro …
Der ist nicht weg – der ist einfach nur woanders.

Ab und an fragt sich der betagte politisch interessierte nun, welche Werte und welche Normen vertritt eigentlich die damalig einzige Volksnahe Partei heutzutage? Diese Frage ist genauso wenig zu beantworten, wie die Frage nach der politischen Richtung unserer Führungsriege. Man hüpft so Hand in Hand durch kleine Baustellen und Entscheidungen und auch die damals so volksnahe Vertretung mit der Plan- und Durchsichtigkeit hat sich der Alternativlosigkeit der Aussitzigkeit ergeben. Zumindest bis zur nächsten Wahl. Dann folgt die nächste Episode in der Medienwirksamkeit.

Freundlichst
Patrick W. Müller
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