Anzeige

Die AfD und ihre unfreiwilligen Helfer.

Das "Volk" hat die Schnauze voll - Anhänger von Pegida und der AfD in Cottbus.
In einem beachtenswerten Kommentar hat Jakob Augstein unter der Überschrift „Die AfD und der nationale Sozialismus“ geschrieben: „Die AfD dürfte künftig auf einen Politikmix setzen, der in der deutschen Geschichte schon einmal furchtbar erfolgreich war:  Rassismus plus Sozialstaat.

Dann droht der Aufstieg der Rechten zur Massenbewegung.“ Zwar ist noch nicht ausgemacht, ob der Höcke-Flügel die Neoliberalen –an ihrer Spitze das Mitglied der Hayek-Gesellschaft Alice Weidel –verdrängen kann.


Aber dass dieses Szenario Wirklichkeit werden kann, kann man nicht mehr übersehen.

Kann die politische Linke den Aufstieg der Rechten noch verhindern?
Ja, wenn sie aufhört, Menschen, die Existenzängste und Sorge vor sozialem Abstieg haben, als Rassisten zu beschimpfen.
Wenn sie lernt, dass Flüchtlings-Solidarität zu allererst dazu verpflichtet, den Ärmsten zu helfen – dass man also mit einer Milliarde Euro das Leid von ungleich mehr Menschen in den Lagern und Hungergebieten lindern kann (wozu die Migrationsforschung rät), als durch die Aufnahme und Betreuung in den Industriestaaten – dass man selbst die Milliarden, die der Staat durch die Besteuerung des ungerechtfertigten Reichtums einnehmen könnte, nur einmal ausgeben kann und dass man so durch soziale und wirtschaftliche Investitionen die Interessen von Millionen Niedriglöhnern und Armuts-Rentnern ebenso berücksichtigen kann wie die der Millionen Notleidenden in den Krisen- und Hungergebieten.

Und noch eins: Willy Brandt wollte die Rüstungsausgaben drastisch senken und mit den freiwerdenden Milliarden das Elend in der Welt bekämpfen.

Heute streiten die Groko-Verhandler darüber, wieviel zusätzliches Geld sie ausgeben müssen, um die Auslandseinsätze der Bundeswehr zu finanzieren.
Unter „mehr Verantwortung in der Welt“ hatte Willy Brandt doch etwas ganz anderes verstanden.

Zu den ganzen Text: http://www.nachdenkseiten.de/?p=42281#more-42281


Was hilft gegen AfD-Wähler? Integrationspolitik für Deutsche!


Zentral ist dabei die Erkenntnis, dass gegen die Effekte sozialer Desintegration nur eine Politik der Reintegration hilft. Damit etwa »nutzlose« Langzeitarbeitslose oder die »besorgte« Mittelschicht ihre Anerkennung nicht im autoritären Nationalradikalismus suchen, muss das Stigma der ökonomischen Nutzlosigkeit und die Angst vor dem Jobverlust effektiv gelindert werden:
Integriert sein bedeutet, dass Menschen Zugang zu den Institutionen der Gesellschaft wie dem Arbeitsmarkt, dem kulturellen und politischen Leben haben, und auch - das ist sehr wichtig - dass sie sich als anerkannt wahrnehmen.

Und ebenso, dass es vor allem wirtschaftliche Krisen, wachsende Zukunftsängste und die daraus resultierende soziale Desintegration sind, die den Hass auf Fremde oder als nutzlos geltende Menschen über die Jahre hat ansteigen lassen.
Heitmeyer selbst spricht von einem »entsicherten Jahrzehnt«.

Zu den gesamten Kommentar: http://www.braunschweig-spiegel.de/index.php/sozia...


.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
1.852
S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 11.02.2018 | 17:04  
1.852
S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 11.02.2018 | 17:16  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.