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„Das Thema nicht wegdrücken“

A 391: CDU-Fraktion fordert Stadt zum Handeln auf – Bauarbeiten müssten schneller gehen.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 07.04.2013.


Braunschweig. „Die Sanierung der A 391 muss schneller gehen“, fordert CDU-Mann Reinhard Manlik. Der Rat der Stadt soll jetzt auf die zuständige Landesbehörde einwirken.

„Wir fordern die Verwaltung auf, mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verhandlungen zu treten“, sagt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. Manlik, der auch Vorsitzender im ADAC-Niedersachsen ist, sieht jede Menge Möglichkeiten, die Situation auf der Stadtautobahn zu verbessern.
„Die Bauzeiten können erheblich verkürzt werden“, ist er sicher, „beispielsweise durch Mehrschichtarbeit, Nachtarbeit, den Einsatz von zusätzlichen Firmen sowie geeigneterem Baugerät.“ Die Landesbehörde habe bei ihren Ausschreibungen vor allem auf die Kosten geachtet, aber im Ergebnis sei die jetzige Situation für die Braunschweiger nicht hinnehmbar. „Ein Lastwagen richtet auf den Straßen so viel Schaden an wie 60 000 Pkw“, weiß der Verkehrsfachmann, der Schwerlastverkehr, der sich wegen der Bauarbeiten durch die Stadt wälze, werde noch teuer bezahlt werden müssen. Zusätzlich sollten laut Manlik die bestehenden Umleitungen und Wegweisungen für den Fernverkehr verbessert werden beispielsweise durch einen Hinweis auf weiträumige Umfahrung oder durch eine Führung auf Bundesstraßen außerhalb des Stadtgebietes. Navigationsgeräte sollen diese Umleitungen anzeigen, besonders bei innerstädtischen Verkehrsproblemen, außerdem sollten Durchfahrverbote für den Schwerlastverkehr angeordnet werden.
„Die Situation kann so nicht hingenommen werden“, sagt Manlik, „es ist in unseren Augen nicht nachvollziehbar, dass für eine Deckenerneuerung von gerade einmal 2,6 Kilometern rund vier Monate benötigt werden. Der volkswirtschaftliche Schaden übersteigt bei weitem eventuell anfallende Mehrkosten bei den von uns vorgeschlagenen Beschleunigungsmaßnahmen.“
In der Ratssitzung am 23. April wird die CDU-Fraktion einen Antrag einbringen, mit dem sie die Verwaltung auffordert, sich für all die genannten Schritte einzusetzen. Manlik ist überzeugt, dass in Gesprächen mit der Landesbehörde Verbesserungen zu erreichen seien. „Aber unsere Bauverwaltung darf das Thema nicht einfach wegdrücken“, mahnt er, „sondern muss sich für die Braunschweiger einsetzen.“
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