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Dann mal alles Gute nachträglich

Raimund Oehlmann, Schulleiter der IGS Querum, begrüßte die Gäste zur Feier des 21. Schulgeburtstages. Fotos: A. Pause

Die IGS Querum feierte mit dem 21. Geburtstag quasi das nicht begangene 20. Jubiläum nach.

Von André Pause, 19.10.2014.

Braunschweig. Was passiert, wenn ein Geburtstagskind zum Ehrentag unpässlich ist? Klar, es wird nachgefeiert.

Die IGS Querum hat das jetzt so ähnlich gemacht. „Im vergangenen Jahr passte es aus unterschiedlichen Gründen nicht“, berichtete Schulleiter Raimund Oehlmann. Also wurde nun der 21. Geburtstag so groß gefeiert wie ein rundes Datum. Mit launigen Worten leitete Oehlmann die Veranstaltung in der voll besetzten Aula ein, und streifte auch – die wachsende Zahl der integrierten Gesamtschulen im Land (derzeit sind es 114) als Aufhänger – die Chancen und Herausforderungen attraktiver Schulangebote. Die aktuelle Debatte über eine weitere IGS in Braunschweig mochte er allerdings nicht befeuern: „Das ist nicht der richtige Ort, und es ist ja auch keine politische Veranstaltung.“
Selbst wenn dem so war: Eine Reihe von Vertretern der Kommunal- und Landespolitik gab sich in der Essener Straße doch die Ehre. Die Braunschweiger Landtagsabgeordneten Christos Pantazis und Klaus-Peter Bachmann waren ebenso erschienen wie Oberbürgermeister Ulrich Markurth. Für musikalische Einsprengsel im Rahmen des Festaktes sorgten die Schulband Musixircus und das Duo Jan Behrens & Jürgen Osterloh. Der Pianist und der Kontrabassist gaben unter anderem den „Blues 1777“ zum Besten, und brachten Markurth damit ins Schwelgen: „Warum kann ich das nicht?“. Nach ein paar persönlichen Anmerkungen verschaffte der Oberbürgermeister zunächst einen Überblick über die aus seiner Sicht gut aufgestellte Braunschweiger Schullandschaft: Die Strukturen stimmten, und über eine weitere IGS, den nächsten Schritt dorthin, und wann er gemacht werden kann, werde in Ruhe beraten. Anschließend appellierte er, das gemeinsame Lernen in den Vordergrund zu stellen. Das habe in Querum sehr gut geklappt, und gelänge ganztags allgemein am besten. Zur Volljährigkeit in der Zeitrechnung vor 1975 wünschte Markurth der IGS Querum gutes Gedeihen.
Bevor es an den kleinen Imbiss in der Mensa ging, sprach noch die Dezernentin der Landesschulbehörde, Christa Markert, und Daniel Hörsch von der Sinus-Akademie referierte zum Thema „Lebenswelten von Jugendlichen“.
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