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Damit es bessere Noten in Mathe gibt

Sven Streiff, Felix Homann, Nicole Both, Doris Skala-Gast, Sabrina Rump und Steffen Rhode (v.l.) sind der Vorstand der Braunschweiger Wirtschaftsjunioren. Foto: oh

Wirtschaftsjunioren wollen Grenzen überschreiten und unterstützen Schüler – Neue Stiftung gegründet.

Von Martina Jurk, 20.02.2015.

Braunschweig. Die jungen Unternehmer und Führungskräfte, die im Verein Wirtschaftsjunioren Braunschweig Mitglied sind, wollen in diesem Jahr „Grenzen überschreiten“. „Sowohl mit dem Verein als auch persönlich“, erklärte Steffen Rhode, der für 2015 zum Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren gewählt wurde.

Der 33-jährige Geschäftsführer der Carlectra GmbH sieht den Besuch der Bundeskonferenz im September in Dortmund als gute Möglichkeit, die Kreisgrenzen zu überschreiten und Netzwerke zu erweitern. Auch die Besichtigung Braunschweiger Unternehmen wie die Spedition Wandt, Möbel Homann oder die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) dienten dem Austausch von Wissen und Erfahrungen.
„Wir wollen das Unternehmertum in ein vernünftiges Licht rücken, das heißt, die Akzeptanz für unternehmerisches Handeln erhöhen“, sagte der erste stellvertretende Vorsitzende Sven Streiff (Setron GmbH). Konkret bedeute das, zum Beispiel junge Firmengründer zu unterstützen, Fachkräfte zu motivieren, sich in Braunschweig anzusiedeln, Schüler zu fördern, um ihre Ausbildungsplatzchancen zu erhöhen.

Persönliche Grenzerfahrungen wollen die Wirtschaftsjunioren beim Fallschirmspringen und beim Klettern im Hochseilgarten sammeln.
Mit der Gründung einer Stiftung im vergangenen Jahr wollen die Wirtschaftsjunioren nachhaltig gemeinnützige Projekte unterstützen und fördern. Ganz konkret ist es das Kinder- und Jugendschutzhaus der Stadt. Jährlich werden Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder gesammelt. Ab Herbst dieses Jahres bekommen Schüler der Otto-Bennemann-Schule ein Jahr lang Nachhilfe von Studenten, um die Noten in Mathematik zu verbessern.
Dass man beim Überschreiten von Grenzen über sich hinauswachsen kann, haben die Braunschweiger mit der Ausrichtung der Europakonferenz im Sommer 2012 bewiesen. Ein Überschuss von 100 000 Euro brachte die Wirtschaftsjunioren auf die Idee der Stiftungsgründung. Das Stiftungskapital beträgt 55 000 Euro (darin enthalten sind bereits Zustiftungen) und 50 000 Euro stehen für konkrete Projekte zur Verfügung. „Wir verstehen uns in Braunschweig nicht als zusätzliche Kinder- und Jugendstiftung, sondern als Stiftung, die sich im Sinne der Wirtschaftsjunioren auf Bildung konzentriert“, betonte Stiftungsvorstand Andreas Werner (Strang Kälte-Klimatechnik GmbH). Über Zustiftungen und Spenden würde sich die Stiftung jederzeit freuen.
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