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Damit die Hilfe richtig ankommt

Mareike Richter, Bildungsreferentin der Falken, Mimi Lange, Antira-Referat der TU, und Lisa Rangosch, Kreisverbandsvorsitzende der Falken, wollen Helfer zusammenbringen. Foto: Pause

Falken und Asta-Antira-Referat der TU veranstalten Runden Tisch zur Flüchtlingshilfe.

Von Andreas Konrad, 27.01.2016.

Braunschweig. „Es gibt viele junge Leute, die geflüchteten Menschen vor Ort helfen wollen“, weiß Mareike Richter und kündigt an: „Wir würden diese gern mit geeigneten Ansprechpartnern zusammenbringen.“ Und schon morgen (28. Januar) ab 17.30 Uhr im Sub, Bohlweg 55, soll dieses Ziel in Angriff genommen werden.

Eingeladen ist jeder, der helfen möchte oder bereits hilft und seine Erfahrungen mit anderen teilen möchte. „Ziel ist es, Organisationen und Ehrenamtliche zu vernetzen, damit diese die bisherigen Erfolge ihrer Projekte abgleichen können und vielleicht am Ende gemeinsame Strategien in der Hilfe entwickeln“, sagt Mimi Lange. Den engagierten Frauen von Falken und Asta-Antira-Referat der TU schwebt vor, mit allen Menschen und Organisationen, die sich an Flüchtlingshilfe beteiligen, einen Informationskanal zu entwickeln und dadurch die Ergebnisse zu optimieren. „Die klassische Kleiderspende ist sicher immer gut gemeint, trifft aber nicht in jedem Fall den Bedarf eines Geflüchteten“, nennt Lange ein Beispiel. Es gehe vor allem auch darum, dauerhaft in Braunschweig bleibende Flüchtlinge in gemeinsame Arbeitsgruppen einzubinden, sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, ergänzt Lisa Rangosch.
Die jungen Frauen sind fest überzeugt, dass die Hilfsbereitschaft – gerade auch im Kreis der Schüler und Studenten – ungebrochen ist, aber gleichermaßen auch eine Hilflosigkeit herrscht, an wen man sich wenden sollte. Diese Nische planen sie, möglichst bald und auf Augenhöhe mit allen Hilfsinitiativen zu besetzen.
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