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Bye, bye, Bargeld

Hallo,
der Kommentar Ihrer Mitarbeiterin Hannah Schmitz hat gravierende und unbedachte Fehler.
Bei jeder Transaktion, wie z.B. 'Coffee to go', fallen bei Card-Zahlung Bankgebühren an. Diese hat i.A. der Käufer zu tragen. Denn wer glaubt, daß die Banken hier kostenlos arbeiten, der hat sich gewaltig geschnitten.
Es kostet schon etwas, wenn man zu bequem ist, seine Geldgeschäfte selbst zu regeln.
Es fallen mit Sicherheit mehr Cents an , als wenn man das Bargeld einmal pro Monat abhebt und dann selbst verwaltet. Man kann seinen eigenen Bargeldstand so regulieren, daß man nie mehr als 10 Kleingeldmünzen in der Börse hat.
Man wird den 'Bequemlichkeitsaufwand', den man gedankenlos betreibt, spätestens auf den Kontoauszügen sehen.
Weiterhin sollte man an die Generation ab 65 Jahre (Rentner!) denken, die mit Sicherheit beim bargeldlosen Bezahlen ihre Schwierigkeiten hat. Ich bin selber 70 Jahre und Rentner. Aber vielleicht hat Ihre Mitarbeiterin nicht über ihr eigenes Alter hinaus gedacht.
Der Verzicht auf die Kupfermünzen ist ein ganz anderes Ding. Dabei geht es ans Auf- und Abrunden. Die Verkäufer werden sicher nicht abrunden! Ich denke hier an die Umstellung von D-Mark auf den Euro. Man sollte sich bei einem Gaststättenbesuch mal daran ernnnern und vergleichen, was z.B. eine Pizza im Jahr 2000 und jetzt kostet bzw. beim Bäcker die Brötchen. Da sind Steigerungen von locker 300% drin, ohne zu berücksichtigen, daß die Größe der Pizza oder vom Brötchen doch arg gelitten hat. Glauben Sie, daß der Kellner, der Koch ein 3-faches Gehalt gegenüber 2000 hat?
Die Nostalgie zur D-Mark ist ja nun ein nur ein gutes Erinneren.
Nichts für Ungut, aber der Kommentar war flott geschrieben, ohne daß viel nachgedacht wurde.
Mit freundlichem Gruß
Hans-Joachim Fuhr
Hintern Brüdern 26c
38100 Braunschweig
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