Anzeige

Bürgerdialog geht weiter

Stellten den künftigen Fahrplan für das Bürgerbeteiligungskonzept „Denk deine Stadt“ vor (v.l.): Julian Petrin (Urbanista), Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und Thorsten Warnecke, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Umweltschutz. Foto: Thomas Ammerpohl

Denk Deine Stadt: 2017 werden Handlungsaufträge konkretisiert.

Von Birgit Leute, 30.11.2016

Braunschweig. Rund neun Monate wurden hitzige Debatten geführt, Ideen gesammelt und darüber nachgedacht, wie Braunschweig in 15 Jahren aussehen könnte. Doch: Wie geht es jetzt mit „Denk Deine Stadt“ weiter? Oberbürgermeister Ulrich Markurth stellte am Dienstag den weiteren Fahrplan vor und kündigte schon einmal an: „Die meiste Arbeit beginnt jetzt.“

Zwölf Arbeitsgruppen werden ab Januar die Ärmel hochkrempeln und die Handlungsaufträge, die aus den Dialogen mit Bürgern und Experten entstanden sind, bewerten und erste Handlungsvorschläge machen. „Die Bürger bleiben auch danach immer einbezogen“, unterstreicht Markurth, für den der Beteiligungsprozess Chance und Herausforderung zugleich ist.

„Mit diesem Prozess betreten auch wir Neuland“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Markurth über eine Öffentlichkeitsbeteiligung, die in der Geschichte der Stadt einmalig ist.

„Ein solches Verfahren gehört eigentlich nicht zur beruflichen Laufbahn eines Verwaltungsfachmanns“, so Markurth weiter, dennoch sei der Zeitpunkt gerade jetzt genau richtig. „Wir wollen transparent sein, dem Bürger klar machen, dass bei uns nichts im dunklen Keller beschlossen wird“, sagt der OB. Zudem ist sich Markurth sicher, dass Ressourcen nach Abschluss des Prozesses wesentlich zielgerichteter eingesetzt werden könnten als vorher.

Für das kommende Jahr haben sich die Stadt und die Agentur Urbanista jedenfalls viel vorgenommen, denn aus den Leitlinien und Handlungsaufträgen wird nun das Konzept „Braunschweig 2030“ erstellt. Den Auftakt machen im Januar zwölf Facharbeitsgruppen, die – je zur Hälfte mit internen und externen Fachleuten besetzt – die Aufträge bewerten und erste Schlüsselprojekte festlegen.

„Ein Thema wird dabei abteilungsübergreifend und damit aus verschiedenen Blickwinkeln bewertet“, betont Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke. Beispiel Mobilität: Fachleute des Sozialdezernats bewerteten diese aus dem Blinkwinkel der Teilhabe, Vertreter des Bau- und Umweltdezernats möglicherweise aus Sicht von besseren Verbindungen.

Zweimal sind auch noch die Bürger gefragt: Im Mai und Dezember gibt es zwei öffentliche Dialoge – einmal in Form von lokalen Werkstätten, ein anderes Mal in Form einer Ausstellung.
Alle Informationen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept im Internet unter www.denkdeinestadt.de.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.