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Braunschweiger NS-„Euthanasie“-Opfer auf bundesweiter Webseite zur NS-„Euthanasie“ präsent

Totenklage

Die virtuelle Sammlung historischer Orte dokumentiert 137 Orte des Gedenkens - Orte, die mit der Geschichte der Verbrechen verbunden sind.
Hier lebten die Opfer der NS-„Euthanasie“, hier wurden sie gequält und ermordet, hier wird an sie erinnert.

Aus dem ehemaligen Freistaat Braunschweig wurden von 1940 bis 1941 Hunderte von Menschen in Tötungsanstalten abtransportiert und Opfer der „Euthanasie“-Aktion der Nationalsozialisten.
Von vielen Ermordeten sind Verbleib und Grablage unklar oder unbekannt.
Manche Urnen wurden nicht nach Braunschweig geschickt, andere wurden vermutlich in Familiengräbern bestattet.
Jedoch wurden 27 namentlich bekannte NS-„Euthanasie“-Opfer zwischen 1940 und 1942 auf einem Urnenfeld auf dem Braunschweiger Stadtfriedhof anonym beigesetzt. Die Namen der Ermordeten wurden den Friedhofsunterlagen entnommen und sind in der Gedenkstätte Friedenskapelle in der „Totenklage“ verzeichnet.

Die Stadt Braunschweig, Dezernat für Kultur und Wissenschaft fördert das von einer Arbeitsgruppe um Regina Blume (Gedenkstätte Friedenskapelle g.e.V.) entwickelte Mahnmal für Braunschweiger NS-„Euthanasie“-Opfer. Das bereits 2001 von der Stadt beschlossene Gedenkstättenkonzept sah eine solche Erinnerungsstätte vor. Das Mahnmal soll im Laufe des Jahres 2018 in einer Feierstunde eingeweiht werden.

Weitere Infos: http://www.braunschweig-spiegel.de/index.php/polit...


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