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Braunschweig zweimal am Zug

In Gliesmarode geht es vor allem um einen barrierefreien Zugang mittels Aufzug. Archivfoto: T.A.

Hauptbahnhof und Bahnhof Gliesmarode: Mehr als zehn Millionen Euro sollen investiert werden.

Von Marion Korth, 6. Dezember 2014.

Braunschweig. Gute Nachrichten für Braunschweig: Gemeinsam wollen Deutsche Bahn und Land Niedersachsen bis zum Jahr 2025 150 Millionen Euro für die Modernisierung von Bahnhöfen investieren – zwei der insgesamt 44 Umbauprojekte befinden sich in Braunschweig.

„Das sind sehr erfreuliche Neuigkeiten für die Braunschweiger Infrastruktur“, kommentierte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann das Ergebnis des niedersächsischen Bahngipfels. Auf dem Hauptbahnhof sollen die Mittelbahnsteige (Gleise fünf bis acht) neue Gehbelege erhalten, außerdem sollen Ausstattung und Beleuchtung verbessert werden. Die Kosten belaufen sich auf geschätzt rund 8,4 Millionen Euro. Zweite „Baustelle“ ist der Bahnhof Gliesmarode, über dessen Zustand (Betonung liegt nicht auf Glies-, sondern auf marode), die nB mehrfach auch auf dem Mitmachportal Unser38 berichtet hatte. Dort werden voraussichtlich knapp 2,2 Millionen Euro in den Bau von Aufzügen sowie einer Unterführung investiert. Ziel ist dort, einen barrierefreien Zugang zu schaffen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller begrüßte die ebenfalls beim Bahngipfel zugesagte Unterstützung des Landes Niedersachsen für den Ausbau der Weddeler Schleife. Ein zweites Gleis sei zwischen Braunschweig und Wolfsburg notwendig, um diesen Schienenengpass im Sinne von Wirtschaft und Reisenden zu entschärfen. Zu Wartezeiten kommt es dort immer wieder, weil sich Güterzüge die eingleisige Strecke mit Fern- und Regionalzügen teilen müssen.
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