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Bombenentschärfung: Um 11.30 Uhr wurde es ernst

Blindgänger unschädlich gemacht – „Evakuierung verlief zügig“

Von Marion Korth

Mascherode. 12.05 Uhr gestern Mittag. Sprengmeister Thorsten Gesk aus Hannover gibt Entwarnung: Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Ortsrand Mascherodes gefunden worden war, wird keinen Schaden mehr anrichten.

Nachdem Sprengmeister Thorsten Gesk aus Hannover gestern Kopf- und Heckzünder der 250 Kilo schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entfernt hatte, wurde der Blindgänger verfrachtet. Die Bombe wird nach Mitteilung der Stadt in die Bunkeranlage des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) in Munster transportiert und dort vernichtet.
Der Blindgänger war bei routinemäßigen Sondierungen nach Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der KBD hatte das Areal im Ortsteil Mascherode auf der Grundlage von historischen Luftaufnahmen untersucht.
Danach folgte, worin die offiziellen Stellen in Braunschweig nach diversen Bombenfunden schon Übung haben: Die Feuerwehr der Stadt hatte gestern Vormittag einen Bereich von 1000 Metern im Umkreis um die Fundstelle evakuiert. Dort wohnen etwa 2100 Menschen. Die Anwohner waren bereits seit Donnerstagabend durch Handzettel und Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr, im Internet und über die Medien informiert worden.
„Die Evakuierung verlief zügig und ohne Probleme“, bilanzierte Jörg Hollstamm, Leiter der Gefahrenabwehrleitung. Die Anwohner hatten bis 10 Uhr den Gefahrenbereich verlassen. Nachdem Häuser und Straßen nochmals kontrolliert worden waren, begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst um 11.30 Uhr mit der Entschärfung der Bombe.
Für die Anwohner war eine Sammelstelle in der Schule Siekgraben 46 eingerichtet worden. Aber lediglich neun Menschen warteten dort auf das Ende der Entschärfung. Drei Kranke beziehungsweise Gehbehinderte waren mit einem Krankentransport zur Sammelstelle gebracht worden.
Etwa 140 Feuerwehrleute, rund 50 Mitarbeiter der Hilfsorganisationen sowie rund 25 Kräfte der Polizei waren im Einsatz.
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