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Bildung als hohes Gut

Manuela Schwesig. Foto: T.A.

Ministerin zu Besuch.

Von Christoph Matthies, 27.04.2014.

Braunschweig. Prominenter Besuch im Volksfreundhaus der SPD im Magniviertel: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig referierte am Freitag über Kinder- und Jugendhilfe – und diskutierte mit rund 80 Genossen und Bürgern über Mängel und Chancen des deutschen Bildungssystems.

Die Bundespolitikerin Carola Reimann, Europawahl-Kandidatin Annegret Ihbe, die Landtagsabgeordneten Christoph Bratmann und Klaus-Peter Bachmann sowie OB-Kandidat Ulrich Markurth – fast alles, was bei den Braunschweiger Sozialdemokraten Rang und Namen hat, kam im traditionsreichen „Roten Schloss“ der Partei zusammen. Inhaltlich war der Blick nach vorn gerichtet, Bildung stand auf der Agenda. „Die Zukunft der Schule kann nur eine sein, die Lernort und Lebensort miteinander verbindet“, brach Markurth in seinen Ausführungen zur Jugendpolitik eine Lanze für die Ganztagsschule. Weiterhin betonte Braunschweigs Sozialdezernent den Wert von vorschulischer Bildung und besserer Berufsorientierung: „Wir haben an den Universitäten Abbrecherquoten, die volkswirtschaftlich eigentlich Wahnsinn sind.“

Auch Manuela Schwesig setzt auf ganzheitliches Lernen – und warb für das Finanzpaket im Umfang von sechs Milliarden Euro, das die Bundesregierung für Bildung und Kinderbetreuung angeschoben hat. „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ und „Bildung von Anfang an“ lauten die vordringlichen Ziele der 39-Jährigen, die mit ihrem jugendlichen Charme auch in Braunschweig gut ankam. Und erinnerte doch an Wesentliches: „Die beste Kita, die beste Ganztagsschule kann nicht das Elternhaus ersetzen“, so die Ministerin, die derzeit am „Elterngeld Plus“ bastelt, um Eltern noch mehr Flexibilität zu geben.
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