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Bewilligungsfeld nahe Braunschweig - Bewilligung zur Gewinnung von Erdöl/Erdgas erteilt

Typische Fracking-Station (Symbolbild) Gift für den Boden, krebserregend: Die Gefahren von Fracking sind groß. Niedersachsens Landesregierung macht sich dennoch für diese Art der Erdgas-Förderung stark. Auch die Grünen sind dabei - mit Einschränkungen.
Der „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“ ist ein offener Zusammenschluss von Organisationen und Individuen, die sich gegen den Einsatz von Fracking zur Gewinnung „unkonventionellen Erdgases“ im Raum Braunschweig und Umgebung einsetzen.

Dort habe ich folgenden investigativ erarbeiteten Artikel gefunden (ich bin ein Fan, von den langwierig, genau und umfassende recherchierten Artikeln vom "Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land"). Es lohnt sich, immer mal wieder auf die Homepage des AKs´zu gehen! 

"...Bewilligung zur Gewinnung von Erdöl/Erdgas erteilt. Im Landkreis Peine gibt es nun innerhalb des Erlaubnisfeldes "Borsum" ein neues Feld, in dem jedoch bereits die Gewinnung von Kohlenwasserstoffen erlaubt ist.
Dies gab das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG, Niedersachsen) am 27.11.2017 bekannt. Dieses neue Bewilligungsfeld "Lahberg" liegt bei Peine, zwischen Ilsede, Gadenstedt und Ohberg. [1,2,3,4]
Dies war auch Thema im vergangenen Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Braunschweig, indem ein Schreiben der RDG Niedersachsen GmbH, Inhaberfirma des Feldes "Borsum", zum Feld "Lahberg" zur Kenntnis gegeben wurde. [5]

"Auch wenn die Bewilligung lediglich zur Sicherung von Bergrechten beantragt wurde, sendet sie doch ein Signal des "Weiter so" in der Energieversorgung Deutschlands, trotz der inzwischen hinlänglich bekannten Notwendigkeit der Energiewende und somit die Eröffnung zusätzlicher Erdöl- und Erdgasförderstellen zu unterlassen", kritisiert Volker Fritz - PIRAT und Mitglied im AK-Fracking Braunschweiger Land - generell die Vergabe von Bergrechten zur Erkundung und Förderung von Kohlenwasserstoffen...".

Weiter steht in den Artikel:

"...Auch der Boden rund um Salzgitter ist von zahlreichen stillgelegten Gruben durchlöchert. Hier steht nun ebenfalls zu befürchten, dass neue Bewillungsfelder genehmigt werden: Mit den gleichen Risiken, denn neben den stillgelegten Förderanlagen befindet sich auch das ehemalige Erzbergwerk Konrad in dieser Region: Salzgitter-Steterburg.
Dessen Sohlengänge reichten nach Norden bis zum Mittellandkanal und darüber hinaus in Richtung Gifhorn. Auch bemerkenswert ist die Aussage, dass allein im Zuge der Entwicklung dieses Erzbergwerkes 90 Erkundungsbohrungen zur Bestimmung der Erzlagerstätten von 1933 - 1957 niedergebracht wurden. Auch bei anderen Bergwerken wurden solche Bohrungen zur Abklärung der Geologie durchgeführt. Es ist auch bekannt, dass man schon in den 1930er Jahren versucht hat - durch Bohrungen von den Stollenanlagen der Bergwerke aus - Ölförderung zu betreiben. Dies gelang aber nicht befriedigend. Auch wurden zahlreiche Versuchsbohrungen in dem Gebiet niedergebracht, um Erdöl zu finden und zu fördern. Dabei wurden auch teils die Erzlager entdeckt, die anschließend bergmännisch abgebaut wurden. [10]...". 

Zu den Quellenhinweisen und zum weiterlesen, klicken Sie Bitte folgenden Link an.




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1 Kommentar
1.055
S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 11.12.2017 | 17:37  
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