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Bauende schiebt sich nach hinten

Winter verzögert Arbeiten – Teilabschnitt bis zur Wilhelmstraße soll im Juni fertig werden

Von Marion Korth, 07.04.2010

Achtung, hier wird’s eng. Stadtauswärts müssen Autofahrer durch das Nadelöhr Fallersleber Straße. Zumindestens einspurig ist aber die Weiterfahrt Richtung Wilhelmstraße möglich. Ein Ende der Bauarbeiten ist allerdings nicht in Sicht. Erst hatte sich die Auftragsvergabe verzögert, nachdem ein Unternehmen dagegen Einspruch erhoben hatte, danach brachte der ungewöhnlich lange und kalte Winter den Terminplan durcheinander. Ursprünglich hatten die Straßenarbeiten bis hinauf zur Gliesmaroder Straße zum Jahresende abgeschlossen werden sollen, nun wird es damit wohl erst etwas im Frühjahr nächsten Jahres.

Das Nadelöhr Fallersleber Straße und Am Fallersleber Tore bleibt den Braunschweigern noch länger erhalten. Nicht zuletzt der strenge Winter hat die Bauarbeiten in dem Straßenzug verzögert. „Einen ganz normalen Winter muss eine Firma einkalkulieren“, erläutert Heinz-Georg Leuer, Leiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau und Verkehr. Doch mit so einer langen Frostperiode habe niemand gerechnet. Zum Jahresende hatten die Arbeiten abgeschlossen werden sollen. Leuer: „Aber daraus wird definitv nichts.“ Frühjahr 2011 wird es wohl werden. Im Detail sei aber noch kein Endtermin festgelegt worden.
Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Der erste Straßenabschnitt zwischen Hagenmarkt und Wilhelmstraße soll in jedem Fall bis zum Juni fertiggestellt werden. „Das bringt dann schon eine Entlastung“, sagt Leuer. Es werde versucht, ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.
Die gesamte Baumaßnahme, zu der außer der Fahrbahnerneuerung auch Gleis- und Leitungsarbeiten gehören, war mit Verspätung angelaufen, nachdem sich ein Unternehmen bei der Auftragsverteilung benachteiligt gefühlt und die Vergabekammer angerufen hatte. Die Stadt hatte das Verfahren gewonnen, aber Zeit bei der Vergabe verloren. Obendrauf kam der kalte Winter.
Der zweite große Brocken, ungefähr auf Höhe des Botanischen Gartens, ist der Abriss der alten und der Bau der neuen Brücke. „Die Baugruben für beide Widerlager sind fertig“, berichtet Leuer. Mit Spundwänden wird das Wasser abgehalten, damit in diesem Bereich gearbeitet werden kann. Bis zum Jahresende soll diese Maßnahme im Großen und Ganzen abgeschlossen sein. Restarbeiten wie die Fahrbahndecke müssen eventuell ins Frühjahr 2011 verschoben werden.
Spätestens dann können Fußgänger unter der Brücke hindurch auf einem neu angelegten Weg am Okerufer vom historischen Teil des Botanischen Gartens auf die andere Seite in den Erweiterungsteil wechseln.
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