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Bargeld abschaffen – Ja oder Nein?

Karl-Heinz Kubitza
Das Magazin Subway bittet uns Monat für Monat um kurze Antworten (500 Zeichen) auf aktuelle Fragen.

Mit Blick auf das Februar-Heft 2016 wollte Chefredakteur Nils-Andreas Andermark von uns wissen:

„Sind Sie für eine Abschaffung des Bargeldes?

Skandinavische Länder wie Schweden haben den Zahlungsverkehr in weiten Teilen schon digitalisiert. Auch deutsche Ökonomen wie der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordern die Abschaffung des Bargeldes. Notenbanken hätten es so einfacher, ihre Geldpolitik durchzusetzen, Schwarzarbeit und Drogen- und Menschenhandel würden erschwert. Der Verlust von Anonymität, Datenschutzprobleme sowie die Schwierigkeit des Spendens sprächen wiederum deutlich dagegen; den Wegfall von kleinen Märkten nicht zu vergessen. Was ist Ihre Position?“

Beantwortet wurde diese etwas skurrile Anfrage von unserem Ratsherrn Karl-Heinz Kubitza (s. Foto):

„Auch in Deutschland wird der Zahlungsverkehr immer stärker digital abgewickelt. Das bedeutet aber nicht, dass wir künftig auf jegliches Bargeld verzichten sollten. Viele Menschen nutzen weiterhin gerne Geldscheine und –münzen, sicherlich auch wegen des Datenschutzes. Warum sollten nicht beide Zahlungsformen langfristig nebeneinander existieren können? Wir lesen ja auch herkömmliche und elektronische Bücher. Außerdem bezweifeln wir, dass es ohne Bargeld tatsächlich weniger Verbrechen geben würde.“

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Rat der Stadt Braunschweig
Rathaus, Zi. A 1.60/61
38100 Braunschweig
Tel.: 05 31/470-32 98
Fax: 05 31/470-29 83
E-mail: barbara.schulze(at)braunschweig.de
Internet: http://www.gruene-braunschweig.de
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