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Bäume Jasperallee retten - zu den am 18.2. in der BZ angekündigten Planungen der Stadt Braunschweig, auf der Jasperallee 87 Bäume zu fällen

Baum in der Jasperallee- hat seid gestern Nacht eine Stimme bekommen.

Die Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig ist entsetzt über die Ankündigung derStadtverwaltung, 87 vorwiegend große Bäume auf der Jasperallee fällen zu wollen.

Wir werden alles daran setzen, diese Bäume zu retten“ so Edmund Schultz von der BI Baumschutz. „Angesichts der weit über 1000 Bäume, die wir durch Orkan Xavier verloren haben, der 800 verlorenen Bäume in den Stadtaußenbezirken, die unter dem früheren OB Hoffmann nicht ersetzt wurden, sowie der Baumverluste in der Innenstadt im gleichen Zeitraum und weiterer Baumverluste durch die Orkane Friederike und Herborth können wir nicht verstehen, warum die Stadt ihre knappen Ressourcen nicht ausschließlich in schnelle und nachhaltige Wiederaufforstungen investiert.
Nicht einmal die beiden letztes Jahr bewilligten millionenschweren Förderprogramme reichen aus, diese gewaltigen Verluste zu kompensieren.
Wir halten es für eine große Verschwendung vonHaushaltsmitteln, 390.000 € dafür auszugeben, Bäume zu fällen, durch kleinere Bäume zu ersetzen und einen intakten Mittelstreifen zu erneuern.
Wir wünschen uns, dass das Geldkomplett in Neupflanzungen investiert wird!“

Sabine Sambou von der BI schlägt vor: „Anstatt die großen Bäume mit Ihrer immensen
Wohlfahrtswirkung für die Luft und das Stadtklima zu fällen, sollten zunächst einmal die 27 vorhandenen Lücken neu bepflanzt werden, gerne auch mit Linden.


Es wird sicher möglichsein, dass diese im Schatten der anderen Bäume wachsen, denn die anderen nachgepflanzten Bäume wachsen dort ja auch!

Die Wachstumsbedingungen sind sogar gut, denn der vorhandene Silberahorn gilt laut der von der Stadt zitierten GALK-Liste als stark lichtdurchlässig und die Linde als Viertelschattenbaum.
Wenn dann wirklich alle paarJahre ein Baum aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden muss, kann dort auch jeweils eine Linde nachgepflanzt werden.
Dieses Vorgehen hätte den Vorteil, dass die Jasperallee niemals so kahl und scheußlich aussehen würde, wie das leider jetzt für die nächsten Jahrzehnte in der Adolfstraße der Fall ist!“

„Ein Wechsel der Baumsorte aus historischen Gründen kann jedenfalls kein Argument
dafür sein, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger noch mehr zu beeinträchtigen, als
das jetzt schon der Fall ist.

Die EU mahnt Deutschland ja nicht zu unrecht an, umgehendetwas für weniger giftige Luft in den Städten zu tun“, ergänzt Edmund Schultz.

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Wer sich für die Bäume einsetzten möchte, kann hier den Kontakt zu der BI Baumschutz herstellen:


"Auch in Braunschweig sollten stets alternative baumerhaltende Methoden gesucht + bevorzugt werden":
http://www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/poli...


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6 Kommentare
1.869
S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 19.02.2018 | 16:39  
10
Ole Oleson aus Lehndorf-Watenbüttel | 19.02.2018 | 21:41  
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Peter Rosenbaum aus Braunschweig - Innenstadt | 19.02.2018 | 23:48  
1.869
S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 20.02.2018 | 16:27  
1.869
S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 20.02.2018 | 17:05  
208
Peter Rosenbaum aus Braunschweig - Innenstadt | 21.02.2018 | 11:41  
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