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Aus dem Rat: Neue Ideen für den Amalia-Platz

Für den Herzogin-Anna-Amalia-Platz gibt es neue Ideen zur Aufwertung – unter anderem mit grünen Inseln. Foto: Wiefel

Oberbürgermeister stellt Idee des Staatstheaters vor, die Fläche für Aufführungen zu nutzen.

Von Michael Michalzik, 24.08.2017.

Braunschweig. Obwohl die CDU-Fraktion ihren Antrag zur Aufwertung des Herzogin-Anna-Amalia-Platzes (hinter den Schloss Arkaden) während der gestrigen Ratssitzung selbst zurückzog, stand doch fraktionsübergreifend fest: Die Idee ist vom Grundsatz her gut, der Platz verdient eine aufmerksame Betrachtung und Behandlung, weil er ein wichtiger Zugang zur Innenstadt ist.

Womit die Christdemokraten indes scheiterten, war die Idee, 30 der in Querum gelagerten historischen Schloss-Steine dort aufstellen und beschildern zu lassen. Oder, wie Dr. Elke Flake (Bündnis 90/Die Grünen) es formulierte: „Bitte nicht schon wieder diese blöde Steinediskussion.“ Mehr Grün in der Stadt, das wäre etwas.

Dr. Wolfgang Büchs (BIBS): „Die Idee mit den Steinen werden wir nicht unterstützen. Aber Begegnungsinseln und Mini-Parks für den Platz, da schließen wir uns hundertprozentig an.“ Astrid Buchholz, ebenfalls BIBS, stieß sich vor allem daran, dass der Platz regelmäßig von Eltern zugeparkt werde, die ihre Kinder von der Schule abholen: „Das sollte mit einer Umgestaltung verhindert werden.“

Oberbürgermeister Ulrich Markurth stieg in die Diskussion ein und rief zum Konsens auf: „Wir stellen fest, dass ein weiteres Nachdenken über die Gestaltung des Platzes unabdingbar ist. Aber das muss dann auch wirklich passen, wir können eine solche Entscheidung dann nicht kurz darauf wieder revidieren.“

Das Stadtoberhaupt sprach die Idee der neuen Generalintendanz des Staatstheaters an, das Kleine Haus am Amalia-Platz zu nutzen, um auf der Außenfläche Aufführungen stattfinden zu lassen: „Es ist viel in der Diskussion. Wir sollten uns Zeit nehmen für eine gute Lösung.“

Reinhard Manlik (CDU) kürzte die intensive Diskussion schließlich ab: „Wir ziehen unseren Antrag zurück und warten ab, bis ein Vorschlag der Verwaltung zur Gestaltung des Platzes kommt.“
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