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„Aufbruch und Innovation“

IHK-Präsident Helmut Streiff (links) begrüßt Matthias Wunderling-Weilbier vom Amt für Landesentwicklung. Foto: T.A.
 
CDU-Bundestagsabgeordneter Carsten Müller mit Martin Schmelzer, Geschäftsführer Multimedia.

Unternehmerklub trifft sich in der IHK – Vortrag von Matthias Wunderling-Weilbier.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 10.02.2017.

Braunschweig. „Aufbruch und Innovation – Perspektiven für die Region“ hieß das Motto des Abends, der Industrieklub Braunschweig hatte den Beauftragten für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, eingeladen.
„Topwerte für Wachstum und Beschäftigung, ein stabiler Arbeitsmarkt, unsere Region steht glänzend da“, sagte Wunderling- Weilbier zur Begrüßung der Gäste in der Industrie- und Handelskammer. Allerdings gelte das nicht überall gleich und nicht in allen Branchen.

Motor der Entwicklung sind und bleiben die Unternehmer, machte Wunderling-Weilbier deutlich. Er appellierte, die Chancen der Digitalisierung zu nutzten, sprach von einem Potenzial für zusätzliche Geschäfte in den kommenden fünf Jahren von 13,2 Milliarden Euro. IHK-Präsident Helmut Streiff warb in diesem Zusammenhang für den Beratungsscheck seiner Kammer: Kleine und mittlere Unternehmen können sich kostenlose Erstberatung ins Haus holen.

Das Amt für Landesentwicklung arbeite daran, das Umfeld für unternehmerischen Erfolg zu sichern, Wirtschaftsstruktur zu stärken und zukunftsfähige Dörfer zu erhalten. Geringer werdende Fördermittel aus dem europäischen Topf müssten klug eingesetzt werden, „um eine maximale Wirkung zu sichern“, sagte Wunderling-Weilbier. Fast für alle Förderprojekte müsste eine Co-Finanzierung sichergestellt sein, hier springt für finanzschwache Kommunen „sein“ Amt ein, das auf einen Sondertopf mit acht Millionen Euro pro Jahr zugreifen kann. „Für den Amtsbezirk Braunschweig wurden 17 Anträge von neun Kommunen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 10,8 Millionen Euro berücksichtigt.“
Neu sei, dass die Region inzwischen mit „einer Stimme spricht, über alle Gremien hinweg“, sagte der Landesbeauftragte, „aus der Perspektive einer Stadt oder eines Landkreises werden die Zukunftsthemen nicht zu bewältigen sein“, fügte er an, „egal, ob es um Mobilität oder Nahverkehr geht, Breitbandprojekte oder Dorferneuerung – wir brauchen tragfähige Netzwerke, die förderungsfähige Projekte entwickeln können.“


„Braunschweiger Klub 1918“

Unter dem Namen „Braunschweiger Klub 1918“ wurde am 11. Februar 1918 in der Stadt Braunschweig von Kaufleuten aus Industrie und Handel eine Vereinigung gegründet, die am 9. Mai 1974 in „Industrieklub Braunschweig von 1918“ umbenannt worden ist. Der Klub verfolgt das Ziel, „einen informativen Gedankenaustausch unter den Mitgliedern über gemeinsam interessierende Fragen in persönlichen Gesprächen und im Rahmen von gemeinschaftlichen Veranstaltungen zu organisieren.“ Die Mitgliedschaft kann entweder persönlich oder als Firmenmitgliedschaft erworben werden. Über die Aufnahme eines Mitgliedes beziehungsweise eines Unternehmens entscheidet der Vorstand. Anträge zur Aufnahme sind an den Vorstand zu richten und von zwei Klubmitgliedern zu befürworten.
Erster Vorsitzender ist zur Zeit Christian Zigldrum, Unternehmer und des Zigldrum Family Office.
Kontakt zum Industrieklub unter:info@industrieklub-braunschweig.de
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