Anzeige

AfD gegen bessere Ausstattung der Feuerwehr?

Bild: www.facebook.com/afdwatchbs

Der Rat Braunschweig hat einen neuen Feuewehrbedarfsplan verabschiedet. Nur die AfD stimmte nicht dafür. Mehr Sicherheit für Braunschweigs Bürger*innen ist den Rechtspopulisten offensichtlich nicht so wichtig.

Der Rat Braunschweig hat in seiner letzten Sitzung, am 28.3.2017 einen Feuerwehrbedarfsplan verabschiedet. Dem vorausgegangen war ein Gutachten, dass die Stadt in Auftrag gegeben hat und in dem die Einsätze der Feuerwehr von 2010 bis 2014 analysiert wurden. Laut diesem Gutachten erreicht die Feuerwehr zu 64,8% das Schutzziel der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Das Schutzziel lautet, dass in 90% aller kritischen Brände die Feuerwehr in 9:30 Minuten nach dem Notruf mit zehn Einsatzkräften am Brandort eintrifft. Um die Quote des Schutzziels zu verbessern schlägt das Gutachten verschiedene Möglichkeiten vor, z.B. mehr Personal, mehr Feuerwachen, bessere Ausstattung und weitere Maßnahmen um die Einsatzbereitschaft sowie die Anfahrtzeiten im Alarmfall zu verbessern. Es geht also darum, dass auf Grundlage des Feuerwehrbedarfsplan die Stadt künftig wirksame Maßnahmen ergreifen kann, damit die Feuerwehr in Zukunft noch schneller an einem Brandort sein und damit Leben retten kann. Vor allem weil die Stadt für den Feuerwehrbedarfsplan einen externen Gutachter beauftragt hat, hat die AfD dem gesamten Plan nicht zugestimmt. Lieber hätte die AfD es wohl gehabt, dass die Feuerwehr statt zu löschen, auch noch mit der Erstellung eines solchen Gutachtens belastet worden wäre ... Die Sicherheit für alle Menschen in Braunschweig liegt der AfD offensichtlich nicht wirklich am Herzen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
397
Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 01.04.2017 | 12:28  
397
Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 03.04.2017 | 23:37  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.