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Stadt wartet auf Rekord-Hitze

Monique Staudemeyer: „Ich bin froh, dass endlich Sommer ist. Wenn ich nicht gerade arbeite, genieße ich die Sommerabende bei einem guten Wein.“

Gesundheits-Expertin informiert – Stadt bittet um Hilfe – Welches Rezept haben Sie?

Braunschweig (ako), 03.07.2015..

Die erste Hitzewelle des Jahres steht an. Eine Belastungsprobe für Mensch und aufgrund der Trockenheit auch die Natur. Wie verhält man sich, um Sonnenbrand oder Sonnenstich zu vermeiden? Dazu gibt Dr. Brigitte Buhr-Riehm, Leiterin des Braunschweiger Gesundheitsamtes, einige Hinweise. Was Bürger für Bäume und Sträucher tun können, sagen die städtischen Gärtner.

„Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe oder Hitzschlag können die Folge sein“, sagt Buhr-Riehm. Diese Warnzeichen des Körpers müsse man ernst nehmen: Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Muskel- und Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, Verwirrtheit und Mundtrockenheit. Diese Tipps versprechen Hilfe:
1. Schützen Sie sich vor der Hitze. Meiden Sie direkte Sonne, bleiben Sie nach Möglichkeit im Schatten und vermeiden Sie wenn möglich körperliche Belastungen. Benutzen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
2. Sorgen Sie für Kühlung. Dunkeln Sie die Räume tagsüber ab. Lüften Sie morgens und nachts und nur, wenn die Raumtemperatur über der Außentemperatur liegt. Kühl zu duschen oder kaltes Wasser über die Handgelenke laufenzulassen, erfrischt spürbar.
3. Trinken Sie ausreichend und regelmäßig. Die Menge an Flüssigkeit, die der Körper durch das Schwitzen verloren hat, muss unbedingt wieder aufgefüllt werden. Vermeiden Sie heiße und zu kalte Getränke, genauso wie Kaffee, sehr süße Getränke und Alkohol.
Auch die Natur leidet derzeit unter Flüssigkeitsmangel. Die Stadt bittet Bürger deshalb um Mithilfe bei der Wässerung von Straßenbäumen. Der ausbleibende Regen bedeute für Bäume und Sträucher Trockenheitsstress, denn die Wasservorräte im Boden sind durch das bereits sehr trockene Frühjahr aufgezehrt. Die letzten Niederschläge haben nur eine kleine Entlastung verschafft. Vor allem jüngere Bäume und Sträucher sind bedroht, weil ihre Wurzeln noch nicht so tief reichen. Aber auch ältere Pflanzen leiden in diesem Jahr unter der Trockenheit.
Die städtischen Gärtner sind täglich mit allen zur Verfügung stehenden Kapazitäten unterwegs, um Bäume und Grünflächen zu wässern. Es ist ihnen aber nicht möglich, alle Straßenzüge zu versorgen. Die Verwaltung bittet daher die Braunschweiger um Unterstützung. Wer Bäume oder Sträucher vor der Haustür hat, kann mit einigen Eimern Wasser zum Erhalt des städtischen Grüns beitragen.
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2 Kommentare
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Horst Schmid aus Braunschweig - Innenstadt | 04.07.2015 | 12:20  
15
Ellina Jagusch aus Außerhalb der Region | 09.07.2015 | 13:50  
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