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Eintauchen in die Welt der Wale

„Wunderbare Wale“ – Spektakuläre Sonderausstellung des Naturhistorischen Museums.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 02.10.2011.

Braunschweig. Bartenwale singen, Delfine schnattern, Pottwale machen Klicklaute, Belugas pfeifen: Dieses spektakuläre Unterwasserkonzert und noch viel mehr gibt es in der Ausstellung „Wunderbare Wale“ ab sofort zu hören, zu sehen und zu erleben.

„Wir haben mal wieder etwas richtig Großes“, sagt Professor Dr. Ulrich Joger. Und strahlt. Mit Stolz und Begeisterung präsentiert der Direktor des Naturhistorischen Museums „seine“ Walausstellung, die ab sofort auf dem Gelände des Rebenparks (Rebenring 31) zu sehen ist. „Nach den Dinos ist dies die zweite Ausstellung in einer Größenordnung, die wir aus Platzgründen nicht in unseren Museumsräumen zeigen können“, erklärt Joger den Aufbau am Rebenring. Immerhin ist das größte Exponat 19 Meter lang: ein Finnwalskelett.
„Wale sind ganz besondere Tiere“, schwärmt Joger, der die Ausstellung in Paris gesehen und den Weg der Wale nach Deutschland geebnet hat. „Noch immer umweht diese Tiere etwas Geheimnisvolles“, sagt er, „die Wissenschaft hat es schwer mit den Säugetieren, manche tauchen bis zu 3000 Meter Tiefe ab, da kommt kein Forscher mit.“
Joger schwärmt besonders von der Intelligenz der Tiere. „Sie kommunizieren über Hunderte von Kilometern“, erzählt er, „sie nutzen Ultraschall zur Orientierung und zum Beutefang.“ Und sie kümmern sich um ihre Familie. „Ein verletztes Tier beispielsweise wird von den anderen an die Wasseroberfläche getragen und dort gehalten, damit es weiter atmen kann“, erzählt der Museumsdirektor.
Der Zauber der Wale entwickelt sich in der Ausstellung ganz schnell, aber auch ihre Bedrohung wird deutlich. Mit zahlreichen interaktiven Elementen, an denen vor allem Kinder ihr Wissen spielerisch testen können, lassen sich die Hauptthemen Evolution, Anpassung sowie Jagd und Bedrohung anschaulich erleben.
Alle Schulklassen können kostenlos die Wale besuchen. „Dass der Fokus der Ausstellung auf Kindern liegt, hat uns sofort überzeugt, wir finanzieren den Besuch der Schulkinder sehr gern“, erklärt Anke Kathrin Bartkiewicz vom Hauptsponsor BS- Energy.
Insgesamt musste das Museum rund 300 000 Euro investieren, „richtig viel Geld für uns“, sagt Joger. Jetzt hofft er auf mindestens 50 000 Besucher, um so einen Teil der Kosten wieder reinzuholen.
„Bei den Dinosauriern vor zwei Jahren waren 65 000 Menschen gekommen“, sagt Joger, „vielleicht locken unsere Wale ja sogar noch mehr.“
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