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Ein Wald voller Wörter: Facherzieherinnen aus ganz Deutschland trafen sich in Braunschweig

Eine Teilgruppe auf den Naturspielplatz im eigenen Waldstück der Kita Morgenstern.
Braunschweig: Querumer Forst |

Ende September war die Kita Morgenstern am Querumer Forst, Gastgeber eines mehrtätigen Aufbauseminars für NaturkindergärtnerInnen. Fast 20 Mitarbeiter aus ganz Deutschland trafen sich, unter Leitung der Waldpädagogen Meike Ploppa und Andreas Apitz, bereits das achte Mal zum jährlichen FollowUp mit Wiedersehnseffekt.

Diesmal stand die Fortbildung unter dem Thema „Unser Wald ist voller Wörter und Geheimnisse“. Dabei ging es um die sehr enge Verflechtung der Sprachentwicklung von Kindern, in Erlebnisbereichen von Wald und Natur.

Alle Teilnehmer waren sich einig, in vielen intensiven Lehrbeispielen reichlich Anregungen und „Aha-Wirkung“ für die eigene Kindergartenarbeit gewonnen zu haben.
Gisela Stöckmann, Blockreferentin zur Sprachentwicklung in der Natur betonte: „Nirgend wo sonst gibt es soviel natürliche Sprachanlässe wie im Wald. Selbst eventuelles Hilfsmaterial wie z.B. Zweige, Blätter, Steine, Tiere… gibt es hier in großer Anzahl und für umsonst. Studien habe nachgewiesen, dass Kinder die in der Natur groß werden, sprachlich schneller entwickelt sind als andere.“
Buri Burmeister aus Thüringen: „Ich war begeistert von dem Enthusiasmus mit dem die Mitarbeiter vor Ort von ihrer Arbeit berichteten und diese umsetzen“. Heide Blank, Leitung aus Mecklenburg Vorpommern, hat geschwärmt: „Trotz meiner langjährigen Erfahrung, so viel Neues über Laut-Wort- und Satzbildung im naturnahen Raum erfahren zu haben.“
Friedrich Krüger, aus Erkerode und langjähriger Fachberater für Kindertagesstätten, ging regelrecht das Herz auf: „Es ist schön zu sehen, wie hier in Kralenriede überall die Begeisterung an der Sache spürbar ist.“
Und Elke Berning aus Salzgitter bemerkte in der Schlussrunde: „Ich bin so begeistert von dieser Kita, gerne möchte ich noch zwei, drei Mal zu Besuch kommen, um die Kinder und Mitarbeiter in ihrer tollen Arbeit zu erleben.“ (Sie wird im Mai 2016 hier sein)
Irena Raupach aus Sachsen schwärmt: „Dieses Lied der „Waldbodenfüße“ wird mir noch eine Ewigkeit als Ohrwurm erhalten bleiben, es ist aber soooo schön!“
Andreas Apitz, als Hauptverantwortlicher vor Ort, bekam bei so viel Anerkennung von allen Seiten feuchte Augen und es blieb ihm am Ende nur zu sagen: „Danke schön,dann haben wir in diesen Tage ja alles richtig gemacht.“

Etwas Bleibendes für die Kinder der Kita Morgenstern schaffen wollten auch die Facherzieher des Aufbauseminars: Sie gestalteten auf dem Außengelände ein begehbares Kunstobjekt aus Zweigen, Zapfen, Holzscheiben und anderen Naturmaterialien, als kleinen Gruß und Dank der NaturkindergärtnerInnen / Facherzieher für Natur und Ökologie - In der Hoffnung sich vielleicht in ein paar Jahren hier noch einmal zu treffen.
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1 Kommentar
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Hank Lions aus Braunschweig - Innenstadt | 01.10.2015 | 07:29  
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