Anzeige

Die neue Katzenschutzverordnung kommt - wurde auch Zeit!

Von Elisa Gallus

Aus dem aktuellen Tierschutzbericht der Bundesregierung ist zu erfahren, dass künftig noch stärker und genauer gegen die ungewollte Vermehrung von Deutschlands Katzen vorgegangen wird - zum Wohl der Tiere!

In Deutschland leben bereits über 2 Millionen Katzen ohne Besitzer, die Folge; kranke, hungernde Katzen im Überfluss, viel Nachwuchs, zum Leid der Tiere.
,,Katzen ohne menschliche Obhut und Versorgung erfahren häufig Schmerzen, Leiden oder Schäden in teilweise erheblichem Ausmaß, da es sich um Tiere einer domestizierten Art handelt, die nicht an ein Leben ohne menschliche Unterstützung angepasst sind." so das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
So kann es auch passieren, dass unkastrierte Katzen künftig nicht mehr raus dürfen.

Tierhalter sollen sich künfig ihrer Verantwortung stellen und ihre Katze kastrieren lassen sofern diese Freigang hat, in einigen Komunen wurde bereits eine Registrierungspflicht für freilaufende Katzen eingeführt, damit Tierhalter ihre Katzen schneller zurück bekommen falls sie mal nicht mehr nach Hause finden und sie nicht in den eh schon überfüllten Tierheimen landen. Eine Kastration für freilaufende Katzen würde nicht nur die Vermehrung der Tiere und somit das Leid der Streuner eindämmen, laut Tiermedizinern sorge sie auch dafür, dass beispielsweise Kater nicht ständig auf Revierkämpfe aus sind und auch nicht auf der permanenten Suche nach einer Katze. Dies würde also auch bedeuten, dass es gut für die Gesundheit der Tiere wäre. Letztendlich ist es den einzelnen Bundesländern überlassen, ob sie dieses Gesetz künftig einführen werden und den einzelnen Landkreisen. Den Tieren wäre es jedenfalls zu wünschen...

Die Situation in- und um Braunschweig: Für Braunschweig gilt laut dem Tierschutzbund bereis eine Kastrations- und Kennzeichnugspflicht für freilaufende Katzen. Allerdings gibt es Geimeinden um Braunschweig herum, die dem leider noch nicht zugestimmt haben. Die Städte Wolfenbüttel und Gifhorn beispielsweise, haben dieses Gesetz noch nicht angenommen. Solch ein verantwortungsloses Verhalten fördert das Leid der Tiere auf den Straßen und ist auch nicht förderlich für die Tierheime. Denn nach wie vor warten dort unzählige Katzen auf ein neues Zuhause.


Bilderquelle: welt.de
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.