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Der Schnee steht in den Sternen

Deutscher Wetterdienst weiß von Hochs und Tiefs und spekuliert über zwei Computermodelle

Von Ingeborg Obi-Preuß

Braunschweig. Regen oder Schnee zum Fest? Der Wetterdienst spekuliert noch.

„Es bleibt auch in diesem Jahr wieder spannend“, sagt Jens Hoffmann, Diplom-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst. „Dabei ist es bereits von Interesse, was die Wetterlage ab dem heutigen Mittwoch macht, denn hier werden die Weichen für die Entwicklung an den Feiertagen gestellt“, sagt der Fachmann.
Soviel wissen die Experten bereits: Vom Mittelmeer aus sind die Tiefs „Verena I und II“ zu uns unterwegs, vom Atlantik kommen „Xhevahire“ und „Waltraud“. „Der Tiefdruckeinfluss nimmt zu“, erklärt Hoffmann, „das ist mit Niederschlägen verbunden.“ Ob und wo und vor allem in welcher Form – Regen oder Schnee – diese Niederschläge fallen, da will sich der Meteorologe nicht festlegen. Für unsere Region allerdings tippt er auf den Regen. Immerhin aber sehen die Computermodelle das kräftige Hoch „Punctum Saliens“ über dem Atlantik, zwei mögliche Varianten wären denkbar. Nach einem Planspiel könnte sich das Hoch in Richtung Norden ausdehnen und Kaltluft arktischen Ursprungs nach Deutschland führen. „Vielleicht sogar mit einer Hucke voller Neuschnee“, sagt Hoffmann. „Aber vielleicht überlegt sich die Atmosphäre die Sache auch noch einmal ganz anders“, fügt er an und macht das gleiche wie wir: einfach abwarten.
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