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Der Pflaumen-Feuerschwamm – ein parasitischer Pilz in Garten und Park

Pflaumen-Feuerschwamm an einem Kirschbaum
Braunschweig: Nussberg | Noch sind keine Blätter an den Bäumen. Für Gartenbesitzer kann aber ein Blick in das Geäst der Kirsche oder des Pflaumenbaums trotzdem angebracht sein.

Haben Sie bereits im vergangenen Jahr trockene Äste bemerkt? Fallen Ihnen jetzt Pilzfruchtkörper wie auf den Bildern dargestellt auf? Dann hat sich Ihre Kirsche, Pflaume, Zwetschge oder Schlehe den Pflaumenfeuerschwamm eingehandelt.

Die Bezeichnung Feuerschwamm geht auf die frühere Verwendung einiger Feuerschwamm-Arten zurück. Die harten Fruchtkörper dienten als Heizmaterial, weil sie nur langsam verbrennen. Der erste Teil des Namens bezeichnet einen häufigen Wirt des Pilzes, den Pflaumenbaum (Prunus). Der wissenschaftliche Name ist Phellinus pomaceus, Syn. Phellinus tuberculosus.

Die Fruchtkörper können konsolenförmig einzeln wachsen oder zu mehreren ineinander übergehen. Einzelfruchtkörper, die lediglich ein flaches Polster am Holz bilden, bezeichnet man als Astkriecher. Der Pflaumen-Feuerschwamm ist ein Weißfäule-Erreger. Er zersetzt das Holz der Äste und Zweige in wenigen Jahren. Möglicherweise kann durch sehr großzügiges Sägen des Astes der weitere Befall aufgehalten werden.
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Friedemann Grün aus Braunschweig - Innenstadt | 17.04.2015 | 23:51  
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