Anzeige

Der nB-Tipp: So wird’s was mit der eigenen Ernte

Hmmm... Leckere Erdbeeren - selbst angebaut. (Foto: Foto: Lubera)

Aromatische Erdbeeren frisch genascht,

Von Ingeborg Obi-Preuß, Braunschweig, 24. April 2016.
So wird’s was mit der eigenen Ernte
Wenn im Mai die ersten Erdbeeren reif werden, ist der Sommer zum Greifen nah. Die roten Früchte an den ersten sonnig-warmen Tagen direkt vom eigenen Strauch zu naschen, macht große und kleine Hobbygärtner glücklich. Ob im Garten, auf Balkon oder Terrasse – frisch gepflückt schmecken Erdbeeren einfach am bestem
.
Das Warten auf die Ernte verkürzen die kleinen, fröhlichen Blüten. Sie wecken die Vorfreude auf den Fruchtgenuss. Gepflanzt werden Erdbeeren in der Regel im Hochsommer. Wer diese Zeit im letzten Jahr versäumt hat, muss jedoch nicht auf eigene Erdbeeren verzichten. „Unsere Jungpflanzen sind entweder als Einzelpflanze im Topf oder im Sechser-Pack erhältlich. Beide Varianten haben einen starken Wurzelballen, können daher auch im Frühling gepflanzt werden und tragen noch im gleichen Jahr die ersten Früchte“, erklärt Markus Kobelt, Schweizer Obstzüchter von Lubera.
Farbe, Aroma, Parfum
Der Ursprung unserer heutigen Gartenerdbeere war eine Kreuzung im Jahr 1750 in Holland. Aus der nordamerikanischen Scharlacherdbeere (Fragaria virginiana) und der großfruchtigen Chileerdbeere (Fragaria chiloensis) entstand die Urform der Erdbeere, wie wir sie heute kennen. Durch unermüdlichen Züchterehrgeiz entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten daraus eine große Vielfalt verschiedener Arten und Sorten. Auch die Walderdbeere (Fragaria vescana), die mit ihren kleinen, aromatischen Früchten in Europa schon in Steinzeit und Antike gesammelt wurde, hat bei der modernen Züchtung ihre Rolle. „Wir haben den intensiven Geschmack der Walderdbeere mit den guten Eigenschaften der Gartenerdbeere vereint“, so Kobelt. „Die neuen Sorten, die wir speziell für Hobbygärtner gezüchtet haben, tragen attraktive, große, rote Früchte, die so aromatisch sind, dass sie schon vor dem Biss mit ihrem angenehmen Duft verführen. Im Mund entfaltet sich dann das ganze Aroma und bleibt sogar nach dem Naschen noch lange in der Nase. Aufgrund dieses außergewöhnlichen Dufterlebnisses nennen wir sie ‚Parfum‘-Erdbeeren.“ Der Obstzüchter legt großen Wert auf hohe Pflanzenqualität, die es Gartenbesitzern ermöglicht, einfach und erfolgreich zu gärtnern. Die Gesundheit und Robustheit gegen Schädlinge und Krankheiten ist für ihn daher ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl neuer Sorten.
Erdbeerwiese
Ein anderer wichtiger Aspekt ist der geeignete Standort. Erdbeeren können nach dem Pflanzen zwei Jahre am gleichen Ort kultiviert werden. Im zweiten Jahr ist der Fruchtertrag häufig besser als im ersten. Um den Boden nicht zu einseitig zu belasten, sollten danach erst in frühestens vier bis fünf Jahren wieder Erdbeeren an dieser Stelle gepflanzt werden. Grundsätzlich gilt: Erdbeeren lieben Sonne und vertragen keine Staunässe. Verschiedene Gärten stellen unterschiedliche Anforderungen, für die es die jeweils passende Erdbeere gibt. Die Fruchternte lässt sich zum Beispiel in die Zierbepflanzung des Gartens integrieren – etwa als Erdbeerwiese. Die Parfum-Erdbeere Schweizerland® wird als Bodendecker zu einem dichten Blätterteppich, der zuerst mit seinen Blüten, dann mit seinen Früchten farbenfrohe Fülle in den Garten bringt. Wer hingegen ein klassisches Erdbeerbeet anlegen will, für den ist die Parfum-Erdbeere SchweizerDuft® geeignet. Sie bildet schon sehr früh im Jahr Früchte, die angenehm saftig-süß schmecken. Eine spätere Sorte ist die Gartenerdbeere Frutium Bonneure®. Wer beide kombiniert, kann von Mai bis Anfang Juli Erdbeeren ernten. Vom Erwerbsanbau können Hobbygärtner sich abschauen, den Boden mit Stroh oder Holzwolle auszulegen. So bleiben die Früchte frisch und sauber. Als Dünger eignet sich Kompost, Stallmist oder spezieller Beerendünger.
Den ganzen Sommer reife Früchte
Die Erdbeere ist eine der beliebtesten Naschfrüchte. „Damit man sie nicht nur in den ersten warmen Monaten, sondern bis in den September genießen kann, bieten wir auch dauertragende Erdbeeren in unserem Sortiment. Wir setzen auch hier auf das Parfum-Aroma der Walderdbeere und haben fantastische Sorten selektiert“, schwärmt Kobelt. Eine stark wachsende Sorte, die viele Ausläufer bildet, ist Freeclimber®. Entfernt man die ersten Blüten, wird das Wachstum der Pflanze zusätzlich verstärkt. Die langen Triebe können an einem Gerüst aufgebunden und wie eine Kletterpflanze gezogen werden. Wer Erdbeeren von einer Hängeampel ernten will, dem empfiehlt Kobelt die neue Sorte Freejumper®. Diese bildet von allen Erdbeeren am frühesten ihre Ausläufer, die sofort neue Blüten bilden. Freejumper eignet sich daher auch als Bodendecker. Für Balkon und Terrasse ist die buschig wachsende Fraisonette® die passende Sorte. Die langen Blütenstiele dieser dauertragenden Topferdbeere stehen zunächst nach oben. Erst wenn sich die Früchte bilden, neigen sie sich. Obstexperte Kobelt rät bei allen Erdbeersorten, „nicht zu früh zu ernten. Wenn die Erdbeeren dunkelrot sind, haben sie ihr volles Aroma entfaltet – ein Genuss, bei dem gekaufte Früchte nicht mithalten können.“
Weitere Informationen sind auf www.lubera.com zu finden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.