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„Das Juwel unter den Parks“

Für ihre Masterarbeit stellt Studentin Rahel Kopyto Fragen zum Prinzenpark.

Von Marion Korth. 01.10.2013. Braunschweig. Rahel Kopyto mag Braunschweigs Parks. „Die Stadt hat unheimlich viel mit ihren Grünanlagen zu bieten“, sagt sie. Ihr Lieblingspark aber ist der Prinz-Albrecht-Park, deshalb steht er im thematischen Mittelpunkt ihrer Masterarbeit.

Im Januar nächsten Jahres möchte die 33-Jährige, die an der TU Geoökologie studiert, damit fertig sein, bis dahin hat sie Fragen über Fragen: Sind Sie ein Parkbesucher, oder nutzen Sie den Park nur als Durchweg? Wie lange halten Sie sich meistens im Park auf? Wie gefällt Ihnen die Liegewiese?
Rahel Kopyto wohnt nur zwei Straßen weiter. Wann immer es ihre Zeit erlaubt, ist die Studentin selbst im Park unterwegs, trifft sich dort mit Freunden. Für ihre Masterarbeit, die sie am Institut für Verkehr und Stadtbauwesen schreibt, möchte sie in Erfahrung bringen, wie andere den Park nutzen, was ihnen besonders gefällt, was nicht. An die 250 Parkbesucher hat sie schon gezielt angesprochen, alle waren freundlich, alle haben brav beantwortet, was sie wissen möchte. Eher mäßig war die Resonanz auf rund 3000 Zettel, die sie in den umliegenden Straßen in die Briefkästen gesteckt hat, um ihre Befragung bekannt zu machen. „Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Ganze“, sagt sie. Im Internet ergänzt sie ihre direkte Recherche mit einer Onlinebefragung und hofft bis zum Ende des Monats auf rege Beteiligung. Die Adresse: www.atpf.de/prinzenpark.htm .
Danach wird sie die Antworten auswerten und auch einen Maßnahmenkatalog entwickeln, um den Park noch schöner zu machen, als er schon ist. Ein paar Beispiele, wie andere den Park sehen, gibt es schon. So haben alle Frauen, die sie bislang befragt hat, angegeben, sich im Dunkeln unbehaglich zu fühlen. Ihr selbst geht es genauso. „Ich würde hier nachts nie allein durchgehen, sondern lasse mich immer begleiten“, sagt Rahel Kopyto. Oft genug hat sie abends brennende Papierkörbe gesehen, weil jemand glühende Grillkohle eingefüllt hat. „Deshalb frage ich auch, ob die Zahl der Papierkörbe reicht oder Grillkohlecontainer angebracht wären.“
Ende der 1990er Jahre sei eine ähnliche Arbeit über den Bürgerpark entstanden. Die Erkenntnisse von dort wird sie mit ihren vergleichen, auch das wird Teil ihrer Arbeit sein. Eines aber steht für die Studentin unabhängig vom Ausgang ihrer Befragung jetzt schon fest: „Der Prinzenpark ist das Juwel unter den Parks in Braunschweig.“
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4 Kommentare
85
Uwe Poppe aus Braunschweig - Nordstadt | 02.10.2013 | 11:21  
6
Sam aus BS aus Wabe-Schunter-Beberbach | 02.10.2013 | 12:23  
Marion Korth aus Braunschweig - Innenstadt | 02.10.2013 | 12:25  
85
Uwe Poppe aus Braunschweig - Nordstadt | 02.10.2013 | 19:12  
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