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Wieder da: Rote Kiste voller Köstlichkeiten

Die Bäcker Stefan Kretzschmar (v.l.n.r.), Karsten Fucke, Karsten Tutschek und Herbert Homann sowie Sandra Denicke (2.v.l.) und Nina Bierwirth vom Braunschweiger Stadtmarketing präsentieren die diesjährige Lebkuchenbox. Ab Donnerstag ist sie erhältlich. Foto: T.A.

Verkaufsstart für die Braunschweiger Lebkuchen ist am Donnerstag.

Von Marion Korth, 24.11.2013.
Braunschweig. Jetzt kann Weihnachten kommen, Braunschweigs Bäcker sind vorbereitet und haben den roten Geschenkkarton mit Braunschweiger Lebkuchenspezialitäten gepackt.

Die Vorarbeiten dafür haben zum Teil schon begonnen, als die Adventszeit noch in weiter Ferne lag, denn der Teig speziell für den Honigkuchen macht sich nicht von eben auf jetzt, der muss ruhen, nicht nur einige Wochen, sondern am besten monatelang.
Vier Bäcker haben zum Inhalt beigetragen: Karsten Fucke, Obermeister der Bäckerinnung, hat Mummelebkuchen gebacken, Stefan Kretzschmar Lebkuchensterne, der Honigkuchen kommt aus der Bäckerei Schaper, und Karsten Tutschek steuert Magenbrot bei. Das Rezept dafür hat er sich übrigens als „Reiseandenken“ von einer Fahrt nach Süddeutschland mitgebracht. „Dort wird Magenbrot sogar auf den Wochenmärkten verkauft“, erzählt er. Was dem einen der Kräuterlikör ist, könnte dem anderen das Magenbrot werden.
In Braunschweig hatten Lebkuchen jahrhundertelang Tradition, die Stadt war im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei. Der langen Haltbarkeit wegen war der Lebkuchen damals vor allem als Wegzehrung beliebt. Die würzigen Kuchen gab es das ganze Jahr über, anders als heute, wo Lebkuchen als weihnachtliche Spezialität gelten. Das Stadtmarketing hat das Thema aufgegriffen und 2009 angeregt, diese Braunschweiger Köstlichkeit wieder auf den Markt zu bringen. Die Nachfrage zeigt, dass diese Idee gut angekommen ist. Offizieller Verkaufsstart ist übrigens am Donnerstag (28. November). Der Geschenkkarton ist in der Touristinfo sowie der Bäckerei Fucke, der Bäckerei und Konditorei Kretzschmar, bei Löwenbäcker Schaper und in der Bäckerei Tutschek für 16,90 Euro erhältlich. Dabei gilt: so lange der Vorrat reicht. Verarbeitet wurden rund 200 Kilogramm Zutaten, das muss reichen, denn mal eben schnell „nachbacken“, das geht zumindest beim Honigbrot nicht.
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