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Wenn Fischers Fritze irgendwann keine Fische mehr fischt …

Ministerpräsident Stephan Weil (links) und Thorsten Witt, Geschäftsführer des Hauses der Wissenschaft, umringt von den Teilnehmern an den Kiwi-Forschertagen. Weil überreichte am Mittwoch das „Kiwi-Diplom“. Foto: Haus der Wissenschaft/Florian Koch

Stephan Weil verleiht an Kiwi-Forschertagen 90 Kindern ihr „Kiwi-Diplom“.

Von Tarik Dulich, 30.03.2018.

Braunschweig. Was passiert eigentlich, wenn irgendwann keine Fische mehr da sind? Wie programmiert man einen Roboter selber? Und wo liegen die „Braunschweiger Tropen“? Statt in den Ferien auf der faulen Haut zu liegen, befassten sich 90 Mädchen und Jungen an den Kiwi-Forschertagen im Haus der Wissenschaft lieber mit den Gesetzen von Wissenschaft und Technik.

Zwei Tage lang konnten die jungen Nachwuchsforscher zwischen zehn und 14 Jahren eigene Experimente durchführen, Führungen durch Forschungseinrichtungen mitmachen oder echten Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Zum Abschluss gab’s ein dickes Lob vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der den Kindern nach seinem Besuch des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Flughafen persönlich ihr „Kiwi-Diplom“ überreichte.

„Alle diese Forscher fingen mal genauso an wie ihr“, sagte Weil und bedankte sich bei den Initiatoren für deren Engagement. Der 14-jährige Ilias Algafari war beeindruckt, aber in Bezug auf „hohen Besuch“ schon ein alter Hase: „Ich habe Stephan Weil schon einmal getroffen und war daher nicht so aufgeregt.“

Die Kiwi-Forschertage sind schon gute Tradition im Haus der Wissenschaft. Dieses Mal durften die Teilnehmer selber einen Roboter programmieren und wurden mit kleinen Spielen an die Wissenschaft herangeführt. Beim „Fischers-Fritz-Spiel“ erfuhren sie zum Beispiel, was passiert, wenn Fischers Fritze zu viele Fische – in diesem Fall Bonbons – fischt und irgendwann keine mehr da sind. Die nächsten Kiwi-Forschertage finden dann wieder in den Herbstferien 2018 statt.
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