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Welle der Hilfsbereitschaft

Die elfjährige Julia. Foto: privat

Nach dem nB-Bericht über die Situation der Familie H. kommen viele Anfragen.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 17.06.2015.

Braunschweig. „Die Resonanz ist überwältigend“ – Silke H. ist berührt und beeindruckt von einer Welle der Anteilnahme.

Der Bericht über das Schicksal ihrer Familie in der nB vom Samstag (13. Juni) hat viele Menschen bewegt. Vor dreieinhalb Jahren hatte ein Lkw Silkes damals siebenjährige Julia auf dem Schulweg angefahren und lebensgefährlich verletzt. Das linke Bein des Mädchens ist seitdem schwer beeinträchtigt, zahlreiche Folgeoperationen waren schon nötig.

Dazu kommt, dass Julias Zwillingbruder am Asberger-Autismus leidet und durch die nicht endende Unruhe in der Familie zusätzlich belastet wird.
Silke hatte es als alleinerziehende Mutter schon schwer genug, mit der Situation jetzt kommt sie langsam aber sicher an ihre Grenzen. Die bisherigen Zahlungen der gegnerischen Versicherung reichen bei weitem nicht aus, um das Alltagsleben der Familie wieder in geordnetere Bahnen lenken zu können.
Deshalb hatte die Anwältin der Familie die nB um Hilfe gebeten. Und ganz offensichtlich kommt Bewegung in die Sache.

„Ich habe sehr viele Anrufe bekommen von Menschen, die mir gern helfen möchten“, sagt Silke. Auch die Anwältin hat Hilfsangebote und Anfragen bekommen. „Jeder, der helfen möchte, kann sich an mich wenden, ich beantworte gern alle Fragen“, erklärt die Anwältin. Sie hat ein Konto eingerichtet, auf dem eventuelle Spenden gesammelt werden können. Allerdings: Noch sind keine Gelder eingegangen.

Silke H. braucht langfristige und zuverlässige Unterstützung auf Jahre. Kurzfristige Aktionen und Angebote helfen nicht weiter. In einer der nächsten Ausgaben der nB werden wir gemeinsam mit Silke und der Anwältin eine – hoffentlich positive – erste Bilanz ziehen.
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