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Visionen fürs Wohnen

Bürger äußerten ihre Visionen fürs Wohnen. Foto: Stadt Wolfsburg

80 Bürger und 25 Kinder schildern ihre Vision für Wohnen. Stadt Wolfsburg und TU Braunschweig nehmen ihre Wünsche auf

14.11.2015.

Wolfsburg/Braunschweig. „Uns ist es wichtig, Wolfsburg nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen“, leitete Stadtbaurätin Monika Thomas den Workshop mit über 80 zufällig ausgewählten Wohnraumsuchenden und 25 Kindern und Jugendlichen am Samstag im Kulturzentrum Hallenbad ein

„Nur mit frischen und auch ungewöhnlichen Ideen bleibt unsere Stadt modern und innovativ. Lassen Sie heute also gerne Ihrer Kreativität freien Lauf!“ Nach einem kurzen Impulsvortrag von Prof. Dr. Uwe Brederlau aus dem Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik der Technischen Universität (TU) Braunschweig gaben die Teilnehmer in Gruppenarbeit Anregungen für die künftige Gestaltung ihres Wohnraums.

Die Kinder und Jugendlichen träumten vor allem von dem "Smart Home", einem Zuhause, wo sich die alltäglichen Dinge vom Wecker Stellen bis hin zum Brötchen Aufbacken automatisch erledigen. Die Erwachsenen bewegte die Erreichbarkeit von Angeboten für Bildung, Arbeit und Freizeit und gleichzeitige Nähe zu Grün- und Erholungsflächen. Sie wünschten sich insbesondere Treffpunkte für verschiedene Generationen sowie eine attraktive Innenstadt mit Grün. Auch über die künftige Mobilität innerhalb der Stadt und ökologische Aspekte machten sich die Kinder genauso wie die Erwachsenen Gedanken.

Petra Türke vom Bürgerbüro mitWirkung betonte: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Kinder und Erwachsene gekommen sind und ihre Ideen und Vorstellungen so engagiert diskutiert und vorgetragen haben.“ Im Januar 2016 werden die Themen noch einmal in einer Expertenrunde unter ökonomischen, ökologischen, demografischen und sozialen Gesichtspunkten diskutiert. Die Ergebnisse beider Workshops werden dann zu einer zukunftsfähigen Vision „ViWoWolfsburg 2030+“ verdichtet. Das Projekt wird von dem Referat für Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Wolfsburg koordiniert und durch die TU Braunschweig mit wissenschaftlichen Beiträgen unterstützt. Finanziert wird es als eines von 52 bundesweiten Projekten aus Fördermitteln des Programms „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Zusammenarbeit mit Wissenschaft im Dialog (WiD). In der zweiten Phase des Wettbewerbs Zukunftsstadt ab 2016 wählt das BMBF bis zu 20 Kommunen aus, deren Visionen durch wissenschaftliche Unterstützung in ein Konzept umgesetzt werden sollen. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in die Praxis umsetzen.

Über den Projektstand informiert die Internetseite www.wolfsburg.de/zukunftsstadt.
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