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„Transparenz wird gelebt“

Thomas Meißner überreicht das KTQ-Zertifikat an HEH-Geschäftsführerin Veronika von Manowski. Dabei sind Qualitätsbeauftragter Rainer Schena und HEH-Vorstand Martin Hortig (v.l.). Foto: T.A.

Qualitätsmanagement des Herzogin Elisabeth Hospitals erneut zertifiziert.

Von Martina Jurk, 07.05.2014.
Braunschweig. Das Herzogin Elisabeth Hospital Braunschweig (HEH) ist erneut für sein Qualitätsmanagement zertifiziert worden.

Steht der Patient im Mittelpunkt, wird er strukturiert erstversorgt, informiert, aufgeklärt und behandelt, wird seine Entlassung professionell geplant? Werden die Klinikmitarbeiter qualifiziert und weitergebildet? Wie wird mit Mitarbeiterideen und -beschwerden umgegangen? Wird Sicherheit beim Notfallmanagement, in der Hygiene, beim Arbeits- und Brandschutz großgeschrieben? Wie gut ist der Informationsfluss zwischen allen Akteuren, wie wird mit Daten umgegangen? Kann die Klinik ein umfangreiches und praxistaugliches Risikomanagement-System nachweisen? Wie gut ist die Behandlungs- und Versorgungsqualität, wie groß die Bereitschaft, sich ständig weiter zu verbessern?
Der Katalog der Kriterien, die geprüft werden, hat die Dicke eines Literaturwälzers. Dreieinhalb Tage lang waren Visitoren (Prüfer) in der Einrichtung in Melverode, deren größtes Standbein die Orthopädie mit 150 Betten ist.
„Das HEH hat die erste Rezertifizierung bestanden, weil Transparenz in diesem Haus gelebt wird“, sagte Thomas Meißner von der prüfenden Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ). Damit hat sich das HEH erneut der externen Prüfung seines Qualitätsmanagements unterzogen und diese zum zweiten Mal mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. Bis 2017 ist die Einrichtung nach den Analyse- und Bewertungsvorgaben der KTQ in den Bereichen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informations- und Kommunikationswesen, Führung und Qualitätsmanagement zertifiziert.
„Wir wollen den Dialog mit der Einrichtung. Die Prüfer kommen aus der Praxis, sind zum Beispiel Ärzte und Pflegefachleute. Sie finden die Schwachstellen. Sie gucken in jede Ecke. Es ist ein ständiger Austausch und Lernprozess“, so Meißner. Er wünschte der Geschäftsführung, dem Vorstand, Qualitätsbeauftragten sowie Chefärzten und Führungskräften des HEH, dass sie den Mut behalten, alles offenzulegen und auch zu Fehlern zu stehen. Die Zertifizierung sei immer ein Ansatz für Veränderungen.
„Qualität ist der Schlüssel für die Verteilung der Gelder im Gesundheitswesen und beeinflusst letztlich Patienten bei der Wahl der Klinik ebenso wie Mitarbeiter bei der Wahl des Arbeitsplatzes“, ordnete HEH-Geschäftsführerin Veronika von Manowski ein. Sie bezog sich auf die von der Bundesregierung ausgerufene Qualitätsoffensive im Bereich Gesundheit und Pflege.
Hintergrund: Die KTQ-GmbH ist eine von drei Prüforganisationen, die Krankenhäuser schwerpunktmäßig prüft, aber nicht ausschließlich. KTQ hat mittlerweile mehr als 2000 Zertifikate für Qualitätsmanagement in allen Bereichen des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Arztpraxen, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste, Rettungsdienste) vergeben. Gesellschafter der KTQ-GmbH sind die Verbände der Kranken- und Pflegekassen auf Bundesebene, die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Pflegerat und der Hartmannbund (Verband der Ärzte Deutschlands).
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