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Tausende Daten werden durchforstet

Polizei gründet „Ermittlungsgruppe Flucht“ – Keine neuen Hinweise nach Tod eines 17-Jährigen.

Von Marion Korth, 30. Dezember 2014.

Braunschweig. Auch nach der großen Pressekonferenz am 18. Dezember in der Polizeidirektion Braunschweig herrscht Funkstille. Keine neuen Zeugen, keine neuen Hinweise hat die Polizei seither zu dem Unfall auf der Broitzemer Straße erhalten, bei dem am 4. November ein 17-Jähriger angefahren worden ist. Er starb kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen.

Die Belohnung für Hinweise auf den flüchtigen Auto- oder Lastwagenfahrer hatten ansässige Firmen von anfangs 3000 Euro auf 5500 Euro erhöht, die Bäckerei Milkau legte weitere 1000 Euro hinzu. In der nächsten Woche wird die eigenes gegründete „Ermittlungsgruppe Flucht“ mit sechs bis sieben Mitarbeitern ihre Arbeit aufnehmen und Tausende Handydaten sowie die dazugehörigen Personen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt nahe des Unfallortes aufgehalten haben, überprüfen. „Wir hoffen, in zwei bis drei Monaten damit fertig zu sein“, sagte Polizeipressesprecher Joachim Grande der nB. Die Motivation im Team sei nach wie vor sehr groß: „Wir wollen alle wissen, was da passiert ist.“
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