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Sprache lernen und Freunde finden

Lena Krjutschkova, Marlon Gerke, Nelya Sinatullina, Anatoly Dardymov, Nastja Brigoritschewa, Katja Gusewa und Clara Rebling (v.l.) unternehmen nach der Schule auch mal etwas gemeinsam. Hier kommen sie gerade aus dem Rathaus. Foto: André Pause

Schüler aus Braunschweigs russischer Partnerstadt Kasan sind für zehn Wochen zu Besuch.

Von André Pause, 19. Mai 2015.

Braunschweig. Nelya Sinatullina ist schon zum vierten Mal in Deutschland. Das erste Mal kam sie mit ihren Eltern im Auto. „Da haben wir uns Sehenswürdigkeiten in verschiedenen Städten angeschaut“, erzählt die Schülerin aus Braunschweigs russischer Partnerstadt Kasan. Gerade nimmt sie das dritte Mal am Schüleraustausch teil, den Thomas Ringleb vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig in regelmäßigen Abständen organisiert.

Fünf Jugendliche aus der 1,2 Millionenstadt Kasan besuchen Braunschweig derzeit für insgesamt zehn Wochen, wohnen bei Gastfamilien, nehmen im Gymnasium Ricarda-Huch-Schule oder im Wilhelm-Gymnasium am Unterricht teil und entdecken in ihrer Freizeit Stadt und Region. Katja Gusewa war mit ihrer Braunschweiger Familie schon im Kunstmuseum Wolfsburg und plant jetzt sogar eine Fahrt nach Osnabrück, um auf den Spuren Erich Maria Remarques zu wandeln. Viele neue Leute habe die 16-Jährige kennengelernt und mit Clara Rebling, der Tochter ihrer Gastgeber, eine echte Freundin gefunden.
Nastja Brigoritschewa, die das erste Mal ins Ausland gereist ist, ist „völlig begeistert von dieser Stadt“. Es sei sauberer als daheim, die Gebäude finde sie schön. „Und wenn ich etwas nicht gleich verstehe, wird mir schnell geholfen.“ Die 17-Jährige kann sich wie ihr gleichaltriger Landsmann Anatoly Dardymov vorstellen, hier zu studieren.
Eine andere Facette schätzt Lena Krjutschkova an unserer Stadt: die Ruhe. Sie wohnt während ihres Aufenthalts im grünen Stöckheim, bei der gleichen Familie wie im vergangenen Jahr, als sie einen Sprachkurs besucht hat. Da war sie auch in Cuxhaven und Hamburg. „Aber Braunschweig ist ruhiger als Hamburg, das gefällt mir mehr“, betont Lena.
Ob Kasan ihnen so gut wie Braunschweig gefällt, werden Marlon Gerke und Clara Rebling demnächst wissen. Die Jugendlichen aus den Gastgeberfamilien haben sich fest vorgenommen, der Partnerstadt vom 17. bis zum 31. Oktober im Rahmen des zweiwöchigen gegenseitigen Austauschprogramms „Come Together“ (der Gegenbesuch ist vom 8. bis 22. September) zu besuchen. Informationen hierzu gibt es bei Thomas Ringleb unter der Rufnummer 4 70 85 30.
Gesucht werden unterdessen auch noch Gastgeberfamilien für 14- bis 16-jährige Schüler aus Kasan , die vom 4. bis zum 18. Juli nach Braunschweig kommen werden.
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